
*** Challenge erfüllt *** 2.900 km mit dem e-Auto in Tunesien *** Akku nie leer, keine Reifenpanne *** Tolle Wüsten, Salzseen und Oasen mit Palmenhainen *** Sehr gastfreundliches Land *** Beeindruckende Souks *** STAR WARS Filmkulissen ***
Aktuelles und Neues
Wir reisen gerne elektrisch
und achten unterwegs auf passende Ladepunkte. Gerade bei einer Reise wie unserer Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto zeigt sich, wie viel sich aktuell verändert. In den größeren Städten und entlang wichtiger Verkehrsachsen entstehen nach und nach neue Lademöglichkeiten, während Hotels, Cafés und private Unterkünfte immer öfter offen für E-Mobilität agieren, indem sie Wallboxen zur Verfügung halten. Das macht die Strecke zwar noch nicht zu einer Selbstläufer-Tour, aber deutlich planbarer als viele vermuten. Für uns bedeutet das vor allem: Spontan bleiben, ohne unvorbereitet zu sein. Wer mit dem E-Auto in Tunesien unterwegs ist, profitiert im Moment besonders von guter Routenplanung, flexiblen Ladefenstern und Gastgebern, die bereit sind, individuelle Lösungen möglich zu machen.
Insgesamt sind wir auf dieser Reise ca. 4.500 Straßenkilometer mit dem eAuto unterwegs gewesen, zuzüglich der etwa 900 Seemeilen (ca.1.700 Kilometer) mit der Fähre zwischen Genua und Tunis. Durch die Nutzung der Fährstrecke hin und zurück haben wir etwa 3.000 Straßenkilometer eingespart. Und die Fährfahrten sind sehr angenehm und extrem entschleunigend gewesen.
Die Ladekosten belaufen sich auf den europäischen Streckenabschnitten auf durchschnittlich 7,5 EUR pro 100 km (Europa), auf die gesamte Fahrstrecke bezogen auf durchschnittlich 2,5 EUR pro 100 km (Gesamt), da das Laden in Tunesien fast immer kostenlos gewesen war. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 15 kWh pro 100 km (in Europa) und bei 10 kWh pro 100 km (in Tunesien), wegen der niedrigeren fahrbaren Geschwindigkeiten und einer bewusst sorgfältigeren Fahrweise.




2.900 km mit dem eAuto in Tunesien unterwegs
Spannend ist dabei vor allem, dass genau diese Entwicklung dem Reisen eine ganz eigene Dynamik gibt. Wir erleben Tunesien nicht nur als Reiseziel, sondern auch als Land im Wandel, in dem neue Mobilität Schritt für Schritt sichtbarer wird. Zwischen moderner Infrastruktur, improvisierten Lademomenten und ehrlicher Neugier vor Ort entstehen Erfahrungen, die weit über das reine Ankommen hinausgehen.





Wenn Du Dich also fragst, ob Tunesien mit dem Elektroauto schon machbar ist, lautet die ehrliche Antwort: Ja, aber mit Vorbereitung, Offenheit und einer Portion Abenteuerlust. Gerade das macht diese Challenge für uns so besonders.
Hier geht es direkt zu den Tipps für Elektroautonutzer innerhalb dieses Blog Beitrags.
Highlights für Star Wars Fans
Wir wußten vor Beginn unserer Reisevorbereitungen nicht, dass es in Tunesien eine ganze Reihe von ehemaligen Filmkulissen zu unterschiedlichen Stars Wars Filmen gibt, die heute noch existieren und besucht werden können. In den nachfolgenden Abschnitten weisen wir immer wieder auf diese Locations hin. Außerdem haben wir den uns bekannten Filmkulissen ein eigenes Kapitel in diesem Reisebeitrag gewidmet. Für besonders interessierte Star Wars Fans geht es hier direkt zum Special Stars Wars Kapitel innerhalb dieses Beitrags.
Unsere TOP 5 Highlights zu Tunesien
Du kannst über den jeweiligen Link direkt zu einem der TOP 5 Highlights springen, und von dort wieder zurück zu dieser Übersicht, oder lese hier chronologisch zu unserer Reiseroute weiter.
TOP 1. Wüstenabenteuer bei Douz: Auf dem Rücken von Kamelen ziehen wir durch die goldenen Dünen am Tor zur Sahara. Danach fahren wir mit unserem Elektroauto über sandige Pisten immer tiefer in die faszinierende Wüstenlandschaft. Ein aufregendes Abenteuer, bei dem Freiheit, Stille und Weite nahezu grenzenlos erscheinen.
TOP 2. Lars Homstead bei Nefta: Weit im Salzsee bei Nefta entdecken wir das legendäre Lars Homestead aus Star Wars. Die einsame Filmkulisse wirkt zwischen hellem Salz, weiter Ebene und flimmerndem Horizont fast außerirdisch, besonders kurz vor Sonnenuntergang nach einem erlebnisreichen Sommertag. Hier kannst Du für einen Moment in die Welt von Luke Skywalker und den Wüstenplaneten Tatooine eintauchen.
TOP 3. Chott El Djerid: Der riesige Salzsee Chott el Djerid empfängt uns mit leuchtenden Farben und geheimnisvollen Fata Morganas. Je nach Licht schimmern Salz, Wasser und Erde in Weiß, Rosa, Grün und tiefem Blau. Eine Fahrt durch diese surreale Landschaft gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen im Süden Tunesiens.
TOP 4. Chenini und die Moschee der sieben Schläfer: Das Berberdorf Chenini schmiegt sich eindrucksvoll an die felsigen Berghänge im Süden Tunesiens. Ganz in der Nähe entdecken wir die geheimnisvolle Moschee der Sieben Schläfer mit ihren ungewöhnlich langen Gräbern. Geschichte, Legenden und spektakuläre Ausblicke verbinden sich hier zu einem unvergesslichen Erlebnis.
TOP 5. Ksar Ouled Debbab: Im Ksar Ouled Debbab tauchen wir zwischen mächtigen Mauern und historischen Speichergewölben in die Welt der Berber ein. Die verwinkelte Anlage befindet sich auf einer Anhöhe und wirkt wie eine Filmkulisse und erzählt auf Schritt und Tritt von vergangenen Karawanenzeiten. Wer besondere Orte mit Geschichte und Atmosphäre liebt, wird von diesem außergewöhnlichen Ksar begeistert sein.
Landschaft und Sehenswürdigkeiten
Allgemein
Tunesien überrascht uns auf einer Reise vor allem durch seine landschaftliche Vielfalt auf vergleichsweise kurzer Distanz. Zwischen der Mittelmeerküste, sanften Hügeln im Norden, weiten Ebenen und den kargen, fast mondähnlichen Landschaften im Süden verändert sich die Kulisse ständig, und genau das macht diese Route so spannend. Wenn wir mit dem E-Auto unterwegs sind, nehmen wir diese Übergänge oft noch bewusster wahr, weil wir Etappen genauer planen und Orte intensiver erleben. Dazu kommen geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten wie das Amphitheater von El Djem, die Ruinen von Karthago oder die engen Gassen der Medina von Tunis, die der Reise kulturell ebenso viel Tiefe geben wie die Natur entlang der Strecke.
Besonders eindrucksvoll ist für uns der Kontrast zwischen bekannten Highlights und den Momenten dazwischen: Kleine Küstenorte, Palmenhaine, Salzseen und weite Straßen, auf denen der Blick bis zum Horizont reicht. Gerade in Tunesien zeigt sich, dass nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten den Reiz ausmachen, sondern auch das Gefühl, sich Schritt für Schritt durch ganz unterschiedliche Regionen zu bewegen. Für Dich macht genau das den besonderen Charakter einer Reise mit dem eigenen Auto aus, denn Landschaft und Sehenswürdigkeiten verschmelzen hier zu einem Erlebnis, das entschleunigt, abwechslungsreich ist und lange in Erinnerung bleibt.
Die Hauptstadt Tunis
Gerade rund um Tunis zeigt sich auf einer Reise mit dem Elektroauto, wie vielfältig Tunesien landschaftlich und kulturell ist. Zwischen dem geschäftigen Zentrum der Hauptstadt, den weiten Ausblicken auf den Golf von Tunis und den historischen Orten in der Umgebung wechseln die Eindrücke fast im Minutentakt. Besonders spannend fanden wir, wie nah hier Stadtleben, Küste und Geschichte beieinanderliegen. Wenn Du durch die Straßen von Tunis fährst, spürst Du schnell die Dynamik der Metropole, während nur wenig später mit den Ruinen von Karthago und dem blau-weißen Künstlerdorf Sidi Bou Saïd zwei der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes auf Dich warten.
Was Tunis für uns so besonders gemacht hat, ist genau dieser Kontrast aus urbaner Energie und kultureller Tiefe. In der Medina, die zum UNESCO-Welterbe in Tunesien gehört, tauchst Du in enge Gassen, traditionelle Märkte und eine Atmosphäre ein, die sich deutlich vom modernen Teil der Stadt unterscheidet.








Die Innenstadt von Tunis mit mehreren Souks (Marktgassen) ist für eine Hauptstadt recht ruhig und ohne Hektik zu durchlaufen. Die Gassen der Medina sind bunt und abwechslungsreich. Um die Medina herum wird es großstädtischer mit französisch geprägten Strassen mit Bäumen und teilweise modernen Strassenbahnzügen.









Ein weiteres Highlight ist sicherlich der Besuch des Musee National du Bardo. Hier findest Du die beeindruckendsten Mosaiken der römischen Antike ausserhalb Roms. Viele der hier ausgestellten Objekte stammen aus Karthago und Umgebung.




Der Eingangsbereich des Museum ist modern gestaltet, der Gebäudekomplex verfügt aber auch über antike Gebäude, die in die moderne Architektur integriert wurden. Das Museum wurde teilweise im ehemaligen Harem des Bardo-Palasts errichtet.









Neben den Exponaten sind auch die Innenräume des Palasts sehr gut erhalten und beeindruckend. Der Gebäudekomplex beinhaltet mehrere schöne maurische Innenhöfe.








Im Museumsgarten befindet sich das kleine Museumscafe, perfekt für eine kleine Pause für einen tunesischen Minzetee, nach dem Durchgang der zahlreichen Stockwerke und Räume des Museums. Hier geht es zum Portal des Museums.


Gleichzeitig laden die Küstenlage und die Ausblicke aufs Meer immer wieder dazu ein, kurz anzuhalten und den Moment zu genießen. Für eine Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto ist Tunis deshalb weit mehr als nur ein Zwischenstopp, sondern ein Ort, an dem Du in kurzer Zeit besonders viele Facetten des Landes erlebst.
Und wenn Ihr in der Gasse Souk Trok in der Medina von Tunis vorbeikommt, dann können wir Euch einen Besuch im Café Restaurant M’rabet sehr empfehlen. Im Erdgeschoss befindet sich das Café, in dem eine sehr authentische tunesische Atmosphäre mit tunesischem Minztee, Gebäckstücken und kleinen Gerichten herrscht.





Für La Marsa, zwischen Gammarth und Sidi Bou Said gelegen, haben wir zwei Essensempfehlungen für Euch. Zum einen hat uns das in La Marsa gelegene PAUL Café und Bäckerei sehr gut gefallen. Dort gibt es guten Espresso und Cappuccino, leckere französische und tunesische Gebäck- und Kaffestückchen und auch kleine Mahlzeiten. Und zum anderen ein authentisches tunesisches Restaurant mit Innenhof, das Saf Saf Café, im Zentrum von La Marsa.
Ausgangspunkt für unsere Tour nach Tunis ist Gammarth, an der Küste gelegen. Dort befindet sich unsere Unterkunft, das Hotel The Residence Tunis, direkt am Meer gelegen.
Sidi Bou Said und das phoinikische Karthago
Zwischen dem tiefblauen Mittelmeer und den sanften Hügeln nördlich von Tunis erleben wir zwei eindrucksvolle Orte des Landes in unmittelbarer Nähe. Sidi Bou Said zieht uns sofort mit seinen weiß getünchten Häusern, den blauen Türen und den schmalen Gassen in den Bann. Erinnert uns sofort ein wenig an die griechischen Kykladen-Inseln Mykonos, Paros oder Santorini.





Hier fahren wir am besten entspannt an, parken außerhalb der engsten Bereiche und erkunden den Ort zu Fuß, denn genau so entfaltet das Künstlerdorf seinen besonderen Charme. Von den Aussichtspunkten über der Küste blicken wir weit über den Golf von Tunis, während in kleinen Cafés und auf den Treppen vor den Häusern das Leben angenehm ruhig wirkt.







Für uns ist Sidi Bou Said nicht nur fotogen, sondern auch ein Ort, an dem sich eine Autoreise besonders stimmig anfühlt, weil wir langsam unterwegs sind und die Umgebung bewusster wahrnehmen.
Sehr gut gefallen hat uns für einen kleinen Pausen-Snack das Café Ben Rahim, in dem es guten Cappuccino und als Beilage tunesisches Gebäck, aber auch kleine Mahlzeiten gibt. Und einen Ableger des Cafés gibt es auch in Berlin, neben den Hackeschen Höfen.
Nur wenige Kilometer weiter südöstlich tauchen wir in Karthago tief in die Geschichte Tunesiens ein. Die antike Stadt, einst eine der bedeutendsten Metropolen des Mittelmeerraums, verteilt sich heute auf mehrere archäologische Stätten, die sich gut nacheinander anfahren lassen.

Besonders beeindruckend sind für uns die Antoninus-Pius-Thermen direkt am Meer, am dem die Ruinen und die Lage zusammen eine außergewöhnliche Kulisse schaffen.




Auch die Begehung der Byrsa-Hügel lohnt sich, weil Du von dort nicht nur einen guten Überblick über das Gelände bekommst, sondern auch spürst, wie eng hier Geschichte, Landschaft und Gegenwart miteinander verbunden sind.






Tatsächlich sind viele der ursprünglich teils prachtvollen Gebäude, Strassen und Hafenanlagen zerstört. Im 2. Jahrhundert vor Christus forderte der römische Staatsmann Ceta immer wieder am Ende seiner Reden vor dem römischen Senat die Zerstörung Karthagos durch seinen Ausspruch „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“ („Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss“). Im 5. Punischen Krieg wurde seine Forderung durch das römischer Heer umgesetzt. Das Ergebnis kann heute begutachtet werden.



Gerade die Kombination aus entspanntem Küstenflair in Sidi Bou Said und den monumentalen Zeugnissen vergangener Epochen in Karthago macht den Abschnitt rund um Tunis zu einem echten Höhepunkt unserer Challenge.
Ausgangspunkt für unsere Touren nach Sidi Bou Said und nach Karthago ist Gammarth. Dort befindet sich unsere Unterkunft, das Hotel Mövenpick, direkt an der Küste gelegen.
Hammamet und die Halbinsel Cap Bon
Rund um Hammamet und auf der Halbinsel Cap Bon erleben wir auf unserer Challenge durch Tunesien eine Seite des Landes, die zwischen entspanntem Küstenflair und überraschend viel Abwechslung pendelt.

Hammamet selbst wirkt mit seinen langen Sandstränden, der historischen Medina und der direkt am Meer gelegenen Festung wie ein klassischer Ferienort, hat aber gleichzeitig genug Charakter, um nicht austauschbar zu sein. Wenn wir mit dem Elektroauto entlang der Küste weiterfahren, verändert sich die Landschaft Stück für Stück: Hinter den Urlaubsorten öffnen sich Felder, Gärten und kleine Orte, dazwischen immer wieder Ausblicke auf das Meer. Genau diese Mischung macht die Region für uns so reizvoll, denn wir sind nicht nur schnell an bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern bekommen auch ein Gefühl dafür, wie vielseitig Nordost-Tunesien tatsächlich ist.







Empfehlen können wir das Fischrestaurant mit schönem Innenhof, das Chez Achor. Es befindet sich am südlichen Ortsrand, fast am Meer gelegen.



Für einen Snack oder eine Tee- oder Kaffee-Pause am Nachmittag eignet sich das Café Sidi Bou Hdid (Café Maure), direkt neben der Altstadtmauer gelegen.


Wir sind auch ein Stück weiter in Richtung Cap Bonnet unterwegs gewesen, finden die Regionen aber nicht sehr ansprechend und sind wieder umgedreht und haben Hammamet intensiver genossen.
In Hammamet befindet sich unsere Unterkunft in dieser Region, das Hotel La Badira, direkt am Strand gelegen.
Sousse und Monastir
An der Küste zwischen Sousse und Monastir erleben wir Tunesien von einer besonders vielseitigen Seite. Sousse wirkt lebendig, geschäftig und voller Geschichte, während Monastir mit seiner ruhigeren Atmosphäre und der langen Uferpromenade einen ganz anderen Rhythmus mitbringt.

Sousse erleben wir als lebendige, geschäftige Küstenstadt, in der Geschichte, Alltag und Badeurlaub unmittelbar aufeinandertreffen. Besonders zieht uns die von historischen Mauern umgebene Altstadt in ihren Bann. In den verwinkelten Gassen der Medina wechseln sich kleine Geschäfte,





Marktstände, traditionelle Handwerksbetriebe und ruhigere Ecken ab. Immer wieder öffnen sich neue Perspektiven auf die alten Gebäude und auf das nahe Meer.

Wie meist für tunesische historische Städte typisch, befinden sich in der Altstadt die Medina mit einem oder mehreren Souks, eine Ribat Festung und mindestens eine Moschee im Innern der Stadtmauern. So auch in Sousse. Und alles in einem sehr gut erhaltenen Zustand. Es macht Freude, sich in diesem Umfeld zu bewegen.



Und als Kontrastprogramm kannst Du das Hard Rock Café nördlich von Sousse besuchen, es befindet sich im Stadtteil Kantaoui. Wie üblich gibt es hier American Hamburgers und einen Hard Rock Shop.



Hier in Sousse gibt es ausserdem das Archäologisches Museum, in der historischen Kasbah gelegen.



Die dichte Bebauung, die trubeligen Plätze und das lebhafte Treiben verleihen Sousse eine ganz eigene Energie. Hier haben wir das Gefühl, mitten im tunesischen Stadtleben zu stehen. Gleichzeitig ist die Küste nie weit entfernt, sodass sich ein Rundgang durch die Medina gut mit einem Spaziergang am Wasser verbinden lässt.
Monastir empfängt uns mit einem deutlich ruhigeren Rhythmus. Obwohl die Stadt geografisch nicht weit von Sousse entfernt liegt, wirkt sie offener, gelassener und stärker vom Meer geprägt. Lange Uferbereiche, Palmen und weite Ausblicke bestimmen das Bild und laden dazu ein, das Elektroauto für eine Weile stehen zu lassen und die Küste zu Fuß zu erkunden.




Das markanteste Bauwerk der Stadt ist das sehr gut erhaltene Ribat, eine historische islamische Festungsanlage unmittelbar an der Küste. Mit seinen massiven Mauern und seiner erhöhten Lage prägt es das Stadtbild und verbindet auf eindrucksvolle Weise die Geschichte Monastirs mit der Weite des Mittelmeers. Gerade dieser Kontrast aus alter Festungsarchitektur, hellem Himmel und blauem Wasser sorgt für eine besondere Atmosphäre.





By the way, in diesem Ribat wurden einige Szenen aus der Satire Monthy Python’s Leben des Brian gedreht. Meist ging es um Filmszenen zu Jerusalem. Dort hätte es wahrscheinlich keine Drehgenehmigung für die Gruppe um Monthy Python gegeben. „Das Leben des Brian“ besitzt bis heute keine sogenannte Feiertagsfreigabe. Die FSK führt ihn als „nicht feiertagsfrei“. Deshalb darf er insbesondere am Karfreitag nicht ohne Weiteres öffentlich als normale Unterhaltungsveranstaltung vorgeführt werden. Bekannt wurde auch das Abschlußlied des Films, Always Look on the Bright Side of Life, von Komponist und Mitautor Eric Idle.

Und dazu passend wurden auch für den Film Jesus von Nazareth viele Filmszenen zu Jerusalem in der Kasbah von Sousse und ebenfalls in der Ribat in Monastir gedreht.

Rund um das Ribat und entlang der Uferpromenade lässt sich Monastir entspannt entdecken. Während Sousse für Märkte, enge Gassen und ein dichtes Stadtbild steht, erleben wir hier offene Ausblicke, ruhigere Wege und eine gelassenere Stimmung.
Ebenso beeindruckt hat uns die Architektur des Mausoleums von Habib Bourguiba, dem ersten Präsidenten der tunesischen Republik.






Unterwegs entlang der Küste machen wir kurze Stopps am Wasser und merken, wie unterschiedlich sich die beiden Städte anfühlen, obwohl nur eine vergleichsweise kurze Strecke zwischen ihnen liegt.
In Sousse übernachten wir, auf dem Rückweg unserer Reise, im Hotel Mövenpick direkt am Strand, in Monastir übernachten wir in einem in der Medina befindlichen wunderschönen maurisch-tunesischen Gästehaus mit tollen Innenhöfen und einem Dachpool, dem Dar Benti.
Kairouan, El Djem und Mahdia
Sobald wir Kairouan erreichen, verändert sich die Stimmung der Reise spürbar. Die Stadt gilt als eines der wichtigsten religiösen Zentren des Landes und wirkt mit ihren verwinkelten Gassen, den sandfarbenen Mauern und den traditionsreichen Moscheen zugleich würdevoll und lebendig.








Besonders eindrucksvoll ist die Große Moschee von Kairouan, die zu den bedeutendsten islamischen Bauwerken Nordafrikas zählt. Wenn wir hier mit dem Elektroauto unterwegs sind, wird der Kontrast zwischen moderner Fortbewegung und jahrhundertealter Geschichte besonders greifbar. Die Strecke weiter Richtung El Djem führt uns dann durch weite, offene Landschaften des Sahel, vorbei an Olivenhainen und kleinen Orten, in denen Tunesien ruhig und ursprünglich wirkt.





Wenig später wartet mit El Djem eines der spektakulärsten Zeugnisse der römischen Vergangenheit in Nordafrika auf uns: Das gewaltige Amphitheater, das recht gut erhalten ist und sofort an das Kolosseum in Rom erinnert.





Von dort aus zieht es uns weiter in den Ort Mahdia, in dem die Atmosphäre noch einmal wechselt und das Meer wieder die Hauptrolle übernimmt. Die Halbinsel mit ihrer Medina, dem alten Hafen und den hellen Küstenabschnitten fühlt sich nach den historischen Monumenten fast wie ein sanfter Ausklang an.





Genau diese Kombination aus spiritueller Geschichte in Kairouan, antiker Monumentalität in El Jem und maritimer Gelassenheit in Mahdia macht diesen Teil Tunesiens für uns zu einer besonders abwechslungsreichen Etappe.
Der Ausgangspunkt für unsere Tour nach Kairouan ist Sousse. Unsere Unterkunft ist das Hotel Mövenpick, direkt am Meer gelegen.
Und der Ausgangspunkt für unsere Touren nach El Dem und Mahdia ist Monastir. Unsere Unterkunft ist das Gästehaus Dar Benti, mitten in der Medina gelegen.
Die Insel Djerba
Auf Djerba fühlt sich unsere Challenge mit dem Elektroauto plötzlich leichter und zugleich intensiver an. Wir wählen für den Hinweg zur Insel die Fährverbindung. Keine große Sache eigentlich, aber die Fahrzeugschlange ist sehr lange und es sind nur wenige Fähren im Einsatz.


Die Insel empfängt uns mit flachen Küstenlandschaften, weiten Palmenhainen und einem Licht, das die weißen Häuser und Kuppelbauten fast unwirklich wirken lässt.
Wenn wir durch Houmt Souk fahren, spüren wir sofort diesen besonderen Rhythmus aus Marktleben, Handwerk und entspannter Inselatmosphäre. Sehenswert sind vor allem die verwinkelten Gassen der Altstadt, die kleinen Läden mit Keramik und Textilien sowie der Hafen, an dem Djerba seine maritime Seite zeigt.




Sehr schön gelegen mitten in der Medina ist das Café El Fondouk, mit einem überdachten Innenhof und eine zweistöckigen Umrandung mit Terrassen und Speiseräumen. Schönes Ambiente.




Besonders eindrucksvoll ist auch die Al-Ghriba-Synagoge, eines der bekanntesten religiösen Bauwerke des Landes, das die kulturelle Vielfalt der Insel sichtbar macht.










Noch schöner wird Djerba für uns, sobald wir die bekannteren Orte hinter uns lassen und mit dem E-Auto die ruhigeren Ecken entdecken. Entlang der Straßen wechseln sich traditionelle Menzel-Gehöfte, kleine Dörfer und offene Landschaften ab, die der Insel ihren unverwechselbaren Charakter geben. An vielen Stellen merken wir, wie gut Djerba zu einer entschleunigten Reise passt, weil die Distanzen kurz sind und wir Sehenswürdigkeiten entspannt miteinander verbinden können.
Dazu gehören auch die langen Sandstrände, stille Küstenabschnitte und das Street-Art-Projekt in Djerbahood in Erriadh, das zeitgenössische Kunst mitten in den historischen Ortskern bringt.
Genau diese Mischung aus Kultur, Küste und gelassener Weite macht Djerba für uns zu einem spannenden Stopp auf einer Reise durch Tunesien mit dem Elektroauto.

Ausgangspunkt für unsere Touren auf der Insel Djerba ist unsere Unterkunft, der Robinson Club Djerba Bahiya, direkt am Strand gelegen.
Tataouine, Chenini und die Speicherburgen Ksour
Wir fahren über den römischen Damm von der Insel Djerba kommend weiter in südliche Richtung und überqueren die gut ausgebaute Autobahn A1, die bis zur Grenze und weiter nach Tripolis in Libyen führt, und sind uns bewußt, dass es ab hier so gut wie keine öffentlichen Lademöglichkeiten mehr geben wird. Es geht vorbei an einem kleinen Salzsee, dem Sebkhet El Melah. .

Wir kommen in Tataouine an. Die TE Tankstelle hier hat zwar den besagten Tesla Destination Charger noch, aber er funktioniert nicht. Auch mit Hilfe des Tankwarts und nach vielen Resets und Neustarts des Chargers und des eAutos können wir nicht laden und müssen unverrichteter Dinge weiterfahren, aber mit noch recht gutem Ladestand des Akkus.


Je weiter wir in den Süden fahren, desto dramatischer verändert sich die Landschaft rund um Tataouine. Karge Ebenen, zerfurchte Hügel und weite Horizonte geben der Region eine fast surreale Wirkung, die wir aus dem Auto heraus schon kaum fassen können. Genau hier zeigt Tunesien eine Seite, die zugleich rau und faszinierend ist. Hier beginnen die tunesischen Ausläufer der Sahara, der weltweit größten Wüstenregion des Planeten.

Einige Kilometer südlich von Tatouine erreichen wir unsere Unterkunft, das Ksar Ouled Debbab. Dort erhalten wir auf Nachfrage sofort eine Steckdose bereitgestellt, an der wir mit unserem Verlängerungskabel über den mobilen Lader, gemächlich und akkuschonend, über Nacht laden können, das eAuto freut sich. Und auch wir bekommen an diesem Abend ein vorzügliches Menü im Restaurant der Ksar, bestaunen und geniessen die einmalige Atmosphäre dieser Unterkunft.

Am nächsten Tag starten wir, mit vollem Akku, zur Erkundung der Umgebung. Besonders beeindruckend ist der verlassene Teil der Altstadt von Chenini, das sich förmlich an den Berghang schmiegt und mit seinen traditionellen Häusern, engen Wegen und dem weiten Blick über die trockene Umgebung einen der eindrucksvollsten Orte der Gegend bildet.





Wenn Du hier unterwegs bist, spürst Du sofort, dass nicht nur die Landschaft, sondern auch die Geschichte den Charakter dieses Ortes prägt. Und verlasst Euch an dieser Stelle nicht auf die Navigation von Google Maps, sondern folgt der Beschilderung zum offiziellen Parkplatz. Google Map leitet auf die Rückseite des Berges und auf kleine enge Pfade, die eher für Esel und Kamele geeignet sind.


Und ein kleines Stück die Straße weiter in südöstlicher Richtung erreichst Du die Moschee der sieben Schläfer. Erklimme den kleinen Berg hinter der Klosteranlage und Du wird mit einem atemberaubenden Blick über den Anlage selbst und die dahinter liegende Landschaft mit Bergen und einer weiten Ebene belohnt.
Und hier kommst Du zurück zur Übersicht unserer TOP 5 Highlights.
Noch eindrücklicher wird diese Etappe unserer Challenge bei den berühmten Ksour, den historischen Speicherburgen dieser Region.



Diese meist mehrstöckigen Getreidespeicher mit ihren übereinander liegenden Kammern wirken archaisch und zugleich erstaunlich fotogen, weil sie so perfekt mit der erdigen Umgebung verschmelzen.


Orte wie der Ksar Ouled Soltane (STAR WARS Filmkulisse), der Ksar Ouled Debbab (hier haben wir übernachtet), der Ksar Hadada (ebenfalls STAR WARS Filmkulisse) und andere Speicherburgen rund um Tataouine machen sichtbar, wie eng Architektur, Klima und Alltag hier früher miteinander verbunden waren.



Für uns gehört dieser Teil Tunesiens zu den spannendsten Abschnitten der Reise, weil wir mit dem Elektroauto nicht nur Strecke machen, sondern in eine Landschaft eintauchen, die sich völlig anders anfühlt als die Küstenregionen und gerade dadurch so lange im Kopf bleibt. Hier haben wir auch den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Sowohl die algerische als auch die lybische Grenze ist nicht mehr weit entfernt. Wir sind von hieraus näher an Tripolis als an Tunis.

Von Tatouine aus geht es, mit kurzen Zwischenstops in Ksar Haddad und Matmata (beides STAR WARS Filmkulissen), über Berge und Hochebenen und wieder hinunter auf Steppenniveau zum Tor zur Wüste, nach Douz.
Hier geht es zu unserer Unterkunft in dieser Region, der Ksar Ouled Debbab. Und hier kommst Du zurück zur Übersicht unserer TOP 5 Highlights.
Douz und die Sahara Wüste
Spätestens in Douz spüren wir, dass unsere Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto eine neue Dimension bekommt. Die Stadt gilt als Tor zur Sahara und genau dieses Gefühl begleitet uns schon bei der Ankunft.

Auf dem Weg dorthin tauchen plötzlich Kamele im Gegenlicht am Horizont auf. Sie folgen Ihrer Route und überqueren die Nationalstraße an dieser Stelle und ermöglichen uns unvergessliche Momente mit frei umherstreifenden Dromedaren.


Die Straßen werden ruhiger, und auch sandiger, die Farben wärmer und hinter den letzten Häusern beginnt eine Landschaft, die gleichzeitig weit, karg und faszinierend wirkt. Zwischen Palmenhainen, sandfarbenen Gebäuden und den ersten Dünen erleben wir einen Ort, der nicht nur geografisch, sondern auch atmosphärisch einen Übergang markiert.

Douz verfügt über den größten zusammenhängenden Palmenhain von ganz Tunesien, mit ca. 300.000 bis 500.000 Dattelpamen auf einer Fläche von ca. 150 qkm.


Wenn Du hier unterwegs bist, merkst Du schnell, dass Douz nicht von klassischen Sehenswürdigkeiten lebt, sondern von seiner Lage, seiner Stimmung und dem direkten Zugang zur Wüste.

Besonders eindrucksvoll ist der Moment, wenn wir die Sahara nicht mehr nur als Bild vor Augen haben, sondern tatsächlich vor uns sehen. Die Dünen rund um Douz wirken im Morgen- oder Abendlicht fast surreal, weil sich das Licht ständig verändert und der Sand immer neue Formen annimmt.



Diese Dünen bilden das obere Ende des sogenannten Östlichen Großen Erg, eine der fünf großen Sandwüsten der Sahara, mit einer Gesamtfläche von ca. 185.000 qkm.

Sehr genossen haben wir den etwa 3-stündigen Ausritt auf Kamelen in den Abendhimmel der Wüste hinein, inklusive Sonnenuntergang und Rückkehr bis zum Hotel in der Abenddämmerung. Das war ein sehr spannendes und gleichzeitig entschleunigendes Erlebnis. Drei Stunden bedeuten nicht nur einen kurzen Ritt auf dem Kamel, sondern das Gefühl zu erleben, auf Kamelen die Wüste zu durchqueren.

Die Dromedare, also einhöckrige Kamele, und deren Kameltreiber bewegen sich abseits des Weges trittsicher, eher gemächlich, aber stetig vorankommend, durch Sandtäler und über kleine Dünenhügel hinweg, Sie suchen nicht den kürzesten Weg, sondern den bequemsten und kräfteschonendsten für Mensch und Tier.



Sie arbeiten als Team zusammen, der Kameltreiber bestimmt letztendlich den Weg und die Geschwindigkeit, aber die Kamele versuchen immer wieder den besten Weg über die Dünen selbst zu finden. Ein sehr beeindruckendes Gesamterlebnis. Reserviert und gebucht haben wir den Kamelritt über Tripadvisor, durchgeführt von Saharansky Tours. Der Kameltreiber selbst machte auf uns einen zuverlässigen und aufrichtigen Eindruck. Die beiden „Helfer“, die den Auftrag von Tripadvisor bekamen und uns vom Hotel zum zentralen Kameltreiberplatz führten, versuchten mehrfach, die Dauer des Kamelausritts zu verkürzen und uns vorab auf Ihre „Ranch“ zu lotsen. Sie versuchten den Eindruck zu erwecken, dass drei Stunden zu lange sein könnten. Aber nicht mit uns, energisches Bestehen auf die vereinbarten Zeiten und alles war gut. Drei Stunden waren genau richtig, wir möchten keine Minute davon missen. Das Sitzen auf den Kamelen war übrigens recht bequem gewesen. Denkt auch daran Wasser mitzunehmen.

Gerade auf einer Reise mit dem Elektroauto wird dieser Abschnitt von Tunesien zu etwas Besonderem, weil wir bewusster fahren, genauer planen und die Landschaft intensiver wahrnehmen. Die Piste wird aber zunehmend schlechter, wir entscheiden uns umzukehren. Mit einem geländegängigen Fahrzeug könnte hier sicherlich weitergefahren werden. Aber es gilt dennoch der Grundsatz, nicht alleine zu weit in die Wüste hineinzufahren, leichte Sandverwehungen oder ein heftiger Sandsturm könnten die Strecke in wenigen Stunden unpassierbar machen.


Wir sind inzwischen sehr weit von der nächsten öffentlichen Ladestation entfernt und hier unten im Süden von Tunesien bist Du auf die Wallbox oder die 230V-Steckdose Deiner Unterkunft angewiesen. Beruhigend nehmen wir zur Kenntnis, dass unsere Unterkunft über zwei zuverlässige Porsche Destination Charger verfügt, und freuen uns nach der Rückkehr auch auf den angenehmen Pool des Hotels. Statt einfach nur Strecke zu machen, erleben wir die Weite des Südens viel aufmerksamer und nehmen Douz als einen der Orte mit, an denen Tunesien seine ganze Kraft, Ruhe und Größe zeigt.
Sehr gut gefallen hat uns auch das traditionelle Restaurant und Wüstencamp Sadok Elbey, etwas ausserhalb von Douz gelegen, mit einem Fahrzeug gut zu erreichen. Dort kannst Du meist im Freien unter Dächern zwischen Palmen und einem fantasievoll gestaltedem Garten speisen. Übernachten kannst Du hier auch.

Und hier kommst Du zurück zur Übersicht unserer TOP 5 Highlights.
In Douz haben wir im Hotel The Residence übernachtet, am südlichen Rand des Orts gelegen, in unmittelbarer Nähe zur Wüste, die gleich hinter dem Zaun der Hotelanlage beginnt.
Der Salzsee Chott El Djerid
Wir verlassen die Palmenhaine in Douz und begeben uns auf die Nationalstrasse P16, die quer durch den Salzsee Chott El Djerid verläuft. Inzwischen ist diese ehemalige, nach Regen schlammige und schwer passierbare, Salzpiste asphaltiert worden und somit auch nach kräftigen Regenfällen immer noch gut befahrbar.

Mit dem Chott El Djerid erreichen wir einen der eindrucksvollsten Landschaftsräume unserer Reise durch Tunesien. Der riesige Salzsee wirkt auf den ersten Blick fast unwirklich: Eine helle, flirrende Ebene, die je nach Licht zwischen Weiß, Rosa und sandigen Beigetönen wechselt. Der Salzsee mit seinen seitlichen Ausläufern hat eine Ost-West-Gesamtausdehnung von fast 200 km, reicht also von der algerischen Grenze fast bis zum Mittelmeer. Er ist das flächenmässig größte Salzseegebiet der Sahara. Der Salzsee wird durch salzhaltiges Wasser aus den nördlich gelegenen Bergen und durch gelegentliche Regenfälle gespeist. Die meiste Flüssigkeit verdunstet recht schnell wieder und es bleibt die Salzkruste übrig. Bei hochstehender Sonne im Sommer entstehen die Luftspiegelungen, die Fata Morganas. Wie auf den Foto unten erkennbar, hatten wir tatsächlich des öfteren den Eindruck, dass sich nahe am Horizont eine Wasserfläche befinden würde, die aber beim Näherkommen jedesmal verschwunden ist.




Der Salzsee und die nähere Umgebung sind übrigens der legendäre Schauplatz aus Karl Mays berühmtem Roman „Durch die Wüste“ gewesen. Die Helden Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar überstehen auf dieser tückischen, ausgetrockneten Salzfläche lebensgefährliche Abenteuer, ganze Karawanen verschwinden im Chott El Djerid. Auch wenn Karl May bekannterweise nie selbst hier gewesen war, wirken seine Erzählungen doch sehr authentisch. Wer tiefer in die Welt von Karl May einsteigen möchte, das Taschenbuch „Durch die Wüste“ ist z.B. bei Amazon (*) (Werbung) erhältlich.

Wenn wir mit dem Elektroauto auf der Straße über den Salzsee fahren, begleitet uns dieses Gefühl von Weite auf eine ganz besondere Art. Gerade dieser Kontrast aus karger Natur, Hitze und scheinbar endlosem Horizont macht den Ort so faszinierend und zeigt, wie abwechslungsreich Tunesiens Süden tatsächlich ist.

Besonders schön ist hier, dass nicht nur die Landschaft selbst beeindruckt, sondern auch die Stimmung unterwegs. Wir halten immer wieder an, um die spiegelnden Flächen, die Salzkrusten und die sich ständig verändernden Farben auf uns wirken zu lassen. Für Dich als aufmerksamer Individualreisender ist der Chott El Djerid deshalb nicht einfach nur ein kurzer Fotostopp, sondern ein Ort, den Du bewusst erleben solltest. Wer durch diese stille, fast surreale Kulisse fährt, versteht schnell, warum der Salzsee zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Süden Tunesiens zählt. Der Salzsee ist inzwischen weitgehend ausgetrocknet und nur an wenigen Stellen kannst Du noch Wasserstellen finden. Die ausgetrockneten Bereiche können meist betreten und mit Fahrzeugen befahren werden.
Und hier kommst Du zurück zur Übersicht unserer TOP 5 Highlights.
Tozeur und Nefta am Rande des Salzsees
Rund um Tozeur und Nefta zeigt sich der tunesische Süden von seiner eindrucksvollsten Seite. Zwischen ausgedehnten Palmenhainen, lehmfarbenen Altstadtgassen und dem Licht der Wüste wirkt die Landschaft gleichzeitig weich und monumental. Tozeur begeistert uns mit seiner charakteristischen Architektur aus sandfarbenen Ziegelmustern, die der Stadt einen ganz eigenen Rhythmus geben, während die riesige Oase einen faszinierenden Kontrast zur trockenen Umgebung schafft.

Wenn wir mit dem Elektroauto hier ankommen, ist genau dieses Wechselspiel aus Natur, Kultur und Weite besonders intensiv, denn jede Etappe dorthin macht spürbar, wie abgelegen und zugleich wie besonders dieser Teil Tunesiens ist.







Tozeur ist Ausgangspunkt für unsere Touren nach Chebika, Tamerzga und Midas. In und um Tozeur befinden sich auch unsere beiden Unterkünfte in dieser Region, zum einen mitten in der Medina von Tozeur das Dar El Hadir und zum anderen, südöstlich von Tozeur direkt am Salzsee gelegen, das The Mora Sahara.

Ein ganz anderes, fast stilles Erlebnis erwartet uns in Nefta, das oft etwas ruhiger wirkt und gerade dadurch einen besonderen Reiz entfaltet. Die Oase Corbeille de Nefta mit ihren unzähligen Dattelpalmen, kleinen Wasserläufen und dem Blick über die Senke gehört zu weiteren schönten Orten der Region. Dazu kommt die Nähe zu den Wüstenlandschaften rund um Stadt und Oase, in der Sand, Salzflächen und bizarre Felsformationen eine Kulisse schaffen, die fast unwirklich erscheint. Für uns sind Tozeur und Nefta deshalb weit mehr als ein kurzer Zwischenstopp, denn genau hier bekommt die Challenge Tunesien mit dem Elektroauto ihre landschaftlich eindrucksvollste und zugleich atmosphärischste Dimension.

Die Strecken über Nefta sind Ausgangspunkt für unsere Touren nach Mos Espa und Lars Homested (beides STAR WARS Filmkulissen).
Die Bergoasen Chebika und Tameghza und die Schlucht bei Mides
Zwischen den schroffen Felswänden von Chebika, Tameghza und Mides erleben wir eine Seite Tunesiens, die uns auf dieser Reise mit dem Elektroauto besonders beeindruckt hat. Die drei Bergoasen liegen am Rand des Atlasgebirges nahe der algerischen Grenze und verbinden Palmenhaine, Wasserläufe und steinige Canyons auf eine Weise, die fast unwirklich wirkt.



Das kleine Dorf Chebika liegt nördlich des Chot El Gharsa. Am nördlichen Rand des Ortes führt der Weg durch die Ruinen des alten Dorfes hinauf zu einer kleinen Quelle und einem mit Dattelpalmen bewachsenen Tal, das Du zu Fuß erkunden kannst. Eine wahre Oase der Ruhe.





Auch Tameghza mit seiner weitläufigen Oase, dem verlassenen alten Dorf und den Wasserfällen zählt zu den bekannteren Ausflugszielen der Region, auch wenn aktuell die Wassermengen doch sehr gering sind und Du die Wasserfälle wirklich suchen mußt.






Mides wiederum wirkt noch rauer, ursprünglicher und stiller als die anderen Bergoasen der Region. Schon die Fahrt dorthin führt durch eine karge, fast unwirklich wirkende Landschaft, die immer wieder den Blick in Richtung der nahen algerischen Grenze freigibt. Das eigentliche Highlight ist jedoch die tief eingeschnittene, atemberaubende Schlucht direkt bei Mides. Der Mides Canyon gehört für uns zu den markantesten und eindrucksvollsten Landschaftsbildern im Südwesten Tunesiens.

Von den Aussichtspunkten oberhalb der Schlucht blickst Du auf steil abfallende Felswände, schmale Einschnitte und unterschiedlich gefärbte Gesteinsschichten, die über Jahrtausende von Wasser und Erosion geformt wurden. Besonders beeindruckend ist der Kontrast zwischen der trockenen, beinahe wüstenartigen Hochfläche und dem tief darunter verlaufenden Canyon. Je nach Sonnenstand verändern sich Farben und Schatten ständig und lassen die Felsformationen noch dramatischer erscheinen.


Mides liegt nur wenige Kilometer von der algerischen Grenze entfernt und wirkt angenehm abgeschieden. Gerade diese Ruhe, kombiniert mit der gewaltigen Landschaft des Canyons, hat uns besonders gefallen.
Auf unserer Reise mit dem Elektroauto waren Chebika, Tamerzga und Mides ein faszinierender Kontrast zu Salzseen, Wüste und endlosen Straßen. Plötzlich wechseln trockene Landschaften mit grünen Oasen, Felsen und schattigen Pfaden. Jede der drei Oasen hat ihren eigenen Charakter – und gemeinsam zeigen sie eindrucksvoll, wie abwechslungsreich eine Tour durch Tunesien sein kann.
Unser Rückweg über Sfax und Sousse nach Tunis
Von Tozeur aus geht es über Gafsa, mit einem technisch notwendigen Zwischenstop in Sfax, weiter über Sousse zurück nach Tunis und von dort aus mit der Fähre zurück nach Genua.



Alternativ ist die etwas kürzere direkte Strecke von Tozeur nach Kairouan, und weiter nach Sousse, machbar. Das wäre für unser inzwischen sechs Jahre altes eAuto mit eher kleinem Akku knapp gewesen, auch mit mutigem Abenteuer- und Challenge-Ansatz :-). Auf dieser Alternativroute befindet sich nur eine öffentliche Ladestation an einer TE Tankstelle (in Sidi Bouzid), die tatsächliche Funktionsfähigkeit bleibt trotz Nachfrage bei Total Energie unklar, und es gibt auch keine Unterkunft auf der Strecke, die uns wirklich zugesagt hat. Daher der etwas längere Weg und dafür eine tatsächlich vorhandene und funktionierende Wallbox in einem ansprechenden Hotel mit Pool und gutem Frühstück.
Und hier eine Anmerkung zu möglichen Routen von Tozeur aus in nördlicher Richtung, also nach Kasserine, und weiter bis zur nördlichen Mittelmeerküste. Zum einen wird von allen, dem Auswärtiges Amt und vielen Communities, dringend davon abgeraten, dieses Gebiet wegen bestehender Sicherheitsrisiken zu durchfahren, zum anderen soll es landschaftlich auch nicht wirklich interessant sein, obwohl sich dort die höchsten Gebirgsketten von Tunesien befinden. Wir haben uns daher gegen eine Durchfahrt entschieden und sind zurück zur östlichen Mittelmeerküste gefahren.
Untere Unterkunft für die Zwischenstopps in Sfax ist das Hotel Borj Dhiafa.
Klima und Wetter
Allgemein
Klima und Wetter prägen eine Reise durch Tunesien ganz wesentlich. Während an der Mittelmeerküste meist angenehmere Temperaturen und kräftiger Wind vorherrschen, wird es im Landesinneren und besonders im Süden deutlich heißer und trockener. Intensive Sonneneinstrahlung sowie Sand und Staub können den Reisekomfort zusätzlich beeinflussen. Früh geplante Unternehmungen, ausreichend Wasser und Pausen im Schatten machen das Reisen angenehmer. So wird das Klima zu einem wichtigen Bestandteil jeder gelungenen Tunesienreise.
Küsten und Norden
An der tunesischen Küste und im Norden sorgen das Mittelmeer und mildere Temperaturen für angenehme Reisebedingungen. Wind, feuchte Luft und gelegentlicher Regen können die Etappenplanung beeinflussen. Das mediterrane Klima, grüne Landschaften und gut ausgebaute Straßen mit Autobahnstrecken machen diese Regionen zu einem besonders entspannten Teil unserer Reise.
Wüsten im Süden
Je weiter wir in den Süden Tunesiens reisen, desto heißer, trockener und ursprünglicher wird die Landschaft. Frühe Starts, ausreichend Wasser und Sonnenschutz sind rund um Tatouine, Douz, Tozeur und den Grand Erg Oriental besonders wichtig. Sand, trockener Wind und flirrende Hitze prägen die Fahrt – ebenso wie die faszinierende Weite und Stille der Wüste.
Unterkünfte
Allgemein
Bei unserer Challenge durch Tunesien zeigt sich schnell, dass die Wahl der Unterkunft mit dem Elektroauto eine besondere Rolle spielt. Vor jeder Buchung prüfen wir deshalb, ob ein sicherer Parkplatz, eine Wallbox oder zumindest eine nutzbare Steckdose vorhanden ist und ob das Personal offen für pragmatische Ladelösungen ist. Gerade außerhalb der großen Städte ist das oft wichtiger als Sterne oder Ausstattung.
Gleichzeitig erleben wir die große Gastfreundschaft Tunesiens: Viele Unterkünfte bieten Lademöglichkeiten an, obwohl diese online gar nicht angegeben sind oder neu installierte Wallboxen noch nicht in Buchungsportalen erscheinen. Deshalb empfehlen wir, Unterkünfte immer direkt zu kontaktieren und die Lademöglichkeiten vorab zu klären.
Hotels mit tatsächlich vorhandener Lademöglichkeit haben wir in diesem Beitrag entsprechend mit BEV (Battery Electric Vehicle) und
gekennzeichnet.
Unsere Unterkunft am Strand in Gammarth: Mövenpick (BEV)
Im Mövenpick in Gammarth haben wir auf unserer Challenge durch Tunesien genau die Mischung gefunden, die auf einer Reise mit dem Elektroauto besonders wertvoll ist: Komfort, Verlässlichkeit und eine entspannte Lage direkt an der Küste nördlich von Tunis.

Hier können wir in Ruhe in Afrika ankommen, den Pool geniessen und uns auf die kommenden Touren mental vorbereiten. Das Hotel ist modern und großzügig, die Zimmerreihen sind harmonisch in das ansteigende Gelände integriert, nur einstöckige Gebäude, freie Sicht zur Küste für Alle. Zugleich macht die Lage zwischen Mittelmeer und Hauptstadt den Aufenthalt praktisch, wenn Du Stadtbesuch, Küstenstopp und Weiterfahrt miteinander verbinden möchtest.





Das Hotel hat sowohl einen Außen- als auch einen Innenpool. Dort befindet sich auch der ansprechende Spa- und Wellnessbereich.

Sehr genossen haben wir auch das Frühstück auf der überdachten Terrasse mit Blick auf das Meer und die Küste in Richtung Sidi Bou Said.

Gerade für eine Roadtrip-Etappe mit dem E-Auto war Gammarth für uns ein sinnvoller Startpunkt, weil sich hier Erholung und Organisation angenehm verbinden lassen. Der Standort des Hotels ist sehr gut für Tagesausflüge nach Sidi Bou Said, Karthago und Tunis geeignet.
Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos möglich. Es stehen insgesamt vier Wallboxen des Hotels zur Verfügung.
Hier geht es auf die Webseite des Mövenpick in Gammarth. Gebucht und reserviert haben wir über booking.com (*) (Werbung).
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), expedia (*) (Werbung), Trip.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Unsere zweite Unterkunft am Strand in Gammarth: The Residence Tunis (BEV)

Im The Residence Tunis in Gammarth haben wir genau die Mischung gefunden, die auf einer Reise besonders viel wert ist: Ruhe, Komfort und eine Lage, die sich nach unserer letzten Etappe ideal anfühlt. Das Resort liegt östlich von Tunis in einem der angenehmsten Küstenorte der Region und ist für uns damit ein starker Zwischenstopp, wenn wir Stadt, Meer und gut planbare Wege miteinander verbinden wollen. Nach langen Stunden auf der Straße tut es gut, in einer Unterkunft anzukommen, die sofort entschleunigt und gleichzeitig genügend Qualität bietet, um wirklich neue Energie zu tanken.







Was The Residence Tunis für unsere Challenge zusätzlich spannend macht, ist das Gesamtpaket aus großzügigem Ambiente, im maurisch-andalusischen Baustil gehalten, direkter Nähe zur Hauptstadt und dem entspannten Charakter von Gammarth.



Genau solche Hotels machen einen Unterschied, weil sie nicht nur ein schöner Schlafplatz sind, sondern die Reise insgesamt leichter und angenehmer wirken lassen. Wenn Du Tunesien mit dem E-Auto erkundest, ist diese Adresse deshalb eine Unterkunft, die wir für einen komfortablen Stopp im Norden ganz klar im Blick behalten würden.






Die weitläufige Anlage mit vielen Palmen verfügt über einen Aussenpool, eine Thalasso-Therme mit Wellness, Fitnessbereich, Spa und Hammam. Ein palmengesäumter Spazierweg führt direkt zum Strand mit Liegeplätzen des Hotels und einem kleinen Restaurant direkt am Meer. Der nahe gelegene Golfplatz gehört ebenfalls zum Anwesen des The Residence Tunis.



Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos möglich. Es stehen insgesamt zwei Wallboxen des Hotels zur Verfügung.
Hier geht es auf die Webseite des The Residence Tunis. Gebucht und reserviert haben wir über booking.com (*) (Werbung).
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), expedia (*) (Werbung), Trip.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Zu diesem Hotel gehört auch das The Residence in Douz, das wir ebenfalls besucht haben.

Unsere Unterkunft am Strand von Hammamet: La Badira (BEV)
Mit dem Hotel La Badira in Hammamet haben wir auf unserer Tour eine Unterkunft gefunden, die sich für eine Reise durch Tunesien mit dem Elektroauto überraschend stimmig anfühlt. Das Hotel liegt ruhig direkt am Meer und bringt genau die entspannte Atmosphäre mit, die nach einem langen Fahrtag den Unterschied macht.

Besonders angenehm war für uns, dass hier nicht nur das Design und der Komfort überzeugen, sondern auch das Gesamtgefühl: erwachsen, stilvoll und gleichzeitig angenehm unaufgeregt. Wenn Du auf einer Roadtrip-Etappe nicht einfach nur irgendwo übernachten, sondern wirklich ankommen möchtest, ist das La Badira ein echter Pluspunkt.




Gerade auf einer E-Auto-Challenge zählt bei Unterkünften aber mehr als ein schönes Zimmer, denn wir brauchen Verlässlichkeit, gute Abläufe und möglichst wenig Reibung im Tagesrhythmus. La Badira passt in dieser Hinsicht gut zu einer Route, bei der Erholung und Planung zusammenkommen müssen.

Nach den Kilometern auf tunesischen Straßen tut es gut, an einem Ort zu sein, der Ruhe ausstrahlt und genug Qualität bietet, um neue Energie zu sammeln – ganz persönlich und im übertragenen Sinn. Für uns war das Hotel deshalb nicht nur eine luxuriöse Pause am Meer, sondern auch eine Unterkunft, die eine anspruchsvolle Reiseetappe angenehm abfedert.












Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos möglich. Es stehen insgesamt zwei Wallboxen des Hotels zur Verfügung.
Hier geht es auf die Webseite des La Badira. Gebucht und reserviert haben wir über trip.com (*) (Werbung).
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), expedia (*) (Werbung), booking.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Unsere Unterkunft am Strand von Sousse: Mövenpick (BEV)
Im Mövenpick in Sousse haben wir auf unserer Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto eine Unterkunft erlebt, die Komfort und Lage angenehm miteinander verbindet. Direkt an der Küste gelegen, ist das Hotel ein guter Ort, um nach einer längeren Etappe kurz durchzuatmen und gleichzeitig nah an der Stadt zu bleiben. Für uns war genau diese Mischung wichtig: ein verlässlicher Rückzugsort mit ausreichend Ruhe, ohne dabei vom eigentlichen Reiseerlebnis abgeschnitten zu sein. Gerade auf einer Roadtrip-Route mit dem E-Auto zählt nicht nur das Zimmer, sondern auch, wie unkompliziert ein Stopp insgesamt funktioniert.


Was den Aufenthalt besonders angenehm gemacht hat, war das Gesamtpaket aus Service, Atmosphäre und der Möglichkeit, die nächste Strecke in Ruhe zu planen. Nach vielen Kilometern durch unterschiedliche Regionen Tunesiens tut es gut, in einem Haus anzukommen, das international aufgestellt ist und einen gewissen Standard mitbringt.






Sousse selbst eignet sich dabei hervorragend als Zwischenstation, weil wir hier Stadt, Meer und Erholung miteinander verbinden konnten. So wurde das Mövenpick für uns nicht einfach nur eine Übernachtung, sondern ein sinnvoller Baustein unserer Reise, der die Challenge mit dem Elektroauto ein gutes Stück entspannter gemacht hat.
Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos möglich. Es stehen insgesamt zwei Wallboxen des Hotels zur Verfügung.

Hier geht es auf die Webseite des Mövenpick Sousse. Gebucht und reserviert haben wir über trip.com (*) (Werbung).
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), expedia (*) (Werbung), booking.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Unsere Unterkunft in der Medina von Monastir: Dar Benti (BEV)
Mit Dar Benti in Monastir haben wir auf unserer Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto eine Unterkunft gefunden, die sich ganz anders anfühlt als ein klassisches Hotel. Das im traditionellen Stil gehaltene Gästehaus liegt in der Medina und bringt genau diese persönliche, ruhige Atmosphäre mit, die nach einem langen Fahrtag besonders gut tut. Wie in nordafrikanischen bzw. in arabischen Orten üblich, befindet sich hinter einer unscheinbaren, einfach und klein dimensionierten Eingangstür das wahre Paradies, für Fremde von aussen nicht erkennbar. Wenn Du unterwegs nicht einfach nur schlafen, sondern einen Ort mit Charakter erleben möchtest, ist das Dar Benti so ein Platz, an dem wir sofort angekommen sind.

Gerade in einer Stadt wie Monastir macht eine Unterkunft wie das Dar Benti den Unterschied, weil sie den Aufenthalt viel unmittelbarer mit dem Reiseziel verbindet. Statt anonymer Standardmomente bekommst Du hier ein Haus mit Charme und Authentizität, mitten in der Altstadt und einem Rahmen, der perfekt zu einer entschleunigten Etappe unserer Tour passt.




Für uns war das eine der Unterkünfte, die nicht über Größe oder internationaler Hotelstandard funktioniert, sondern über Stimmung, Gastfreundschaft und das Gefühl, wirklich in Tunesien zu sein, und das in einem durchaus luxuriösen Ambiente. Genau solche Orte machen eine Challenge mit dem Elektroauto am Ende besonders erinnerungswürdig.






Die beiden Innenhöfe, die Zimmer, der Frühstücks- und der Eingangsbereich sind authentisch restauriert und in einem sehr guten Gesamtzustand. Jedes Zimmer ist einmalig in Form und Ausstattung. Du kannst Dein Lieblingszimmer direkt bei der Buchung auswählen.


Die Unterkunft verfügt auch über einen kleinen Pool auf dem Dach und ein kleines Hammam im Untergeschoss.



Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos nicht direkt möglich. Uns wurde aber angeboten, unser Fahrzeug auf einem recht nahegelegenen Tiefgaragenstellplatz zu parken und dort an einer 230V Steckdose zu laden.



Hier geht es auf die Webseite des Dar Benti. Gebucht und reserviert haben wir über expedia (*) (Werbung).
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), trip.com (*) (Werbung), booking.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Unsere Unterkunft auf der Insel Djerba: Robinson Club Bahiya (BEV)
Auf Djerba war der Robinson Club für uns ein Ort, an dem sich die Challenge mit dem Elektroauto plötzlich deutlich entspannter angefühlt hat. Nach langen Etappen, viel Planung rund um Reichweite und Ladepunkte und dem ständigen Blick auf die nächste sinnvolle Pause tat es gut, in einer weitläufigen, eingespielten Anlage anzukommen.



Gerade auf einer Reise wie dieser ist eine Unterkunft nicht nur Schlafplatz, sondern auch Rückzugsort, Organisationsbasis und manchmal schlicht die Gelegenheit, einmal durchzuatmen. Der Club punktet dabei vor allem mit seiner Lage auf der Insel, dem unkomplizierten Urlaubsgefühl und dem Komfort, den wir nach den Fahrten durch Tunesien besonders zu schätzen wussten.




Was den Robinson Club auf Djerba für uns in diesem Zusammenhang so passend gemacht hat, war die Kombination aus Erholung und Verlässlichkeit. Während wir die nächsten Strecken geplant, Ladeoptionen geprüft und unseren Reisealltag neu sortiert haben, konnten wir gleichzeitig das entspannte Inseltempo genießen. Genau diese Mischung ist auf einem Roadtrip mit dem E-Auto enorm viel wert: Du brauchst Unterkünfte, die nicht noch zusätzlichen Stress erzeugen, sondern Dir das Gefühl geben, angekommen zu sein. Auf Djerba haben wir genau das gefunden, und deskhalb bleibt der Robinson Club für uns eine der Adressen, die bei dieser Tunesien-Challenge besonders positiv hängen geblieben sind.



Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos nicht direkt möglich. Die sehr engagierten Leute von Robinson, die Robins, haben aber arrangiert, dass wir unser Fahrzeug an der Tesla Wallbox des Hotels Iberostar Waves Mehari Djerba laden durften, in 4 Minuten per Taxi erreichbar.

Hier geht es auf die Webseite des Robinson Djerba Bahiya. Gebucht und reserviert haben wir über prestigia.com.
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), expedia (*) (Werbung), Trip.com (*) (Werbung), booking.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Hier der Link zur direkten Buchung über Robinson.com (*) (Werbung). Oft haben wir hier auch gute Pauschalangebote mit Transfer bekommen, hier geht es zu weiteren Angeboten von Robinson.com (*) (Werbung).
Unsere beiden Zwischenstops in Sfax: Borj Dhiafa (BEV)
In Sfax war das Borj Dhiafa für uns eine Unterkunft, die auf einer Reise mit dem Elektroauto nicht nur stilvoll, sondern auch angenehm praktisch war. Das Boutique-Hotel verbindet traditionellen Charme mit einer ruhigen, hochwertigen Atmosphäre, die nach einem langen Fahrtag sofort entschleunigt.










Gerade auf einer Route durch Tunesien, auf der wir unsere Etappen immer auch nach Ladeoptionen, Erreichbarkeit und Alltagstauglichkeit planen mussten, war so ein Ort besonders wertvoll. Du merkst hier schnell, dass Komfort nicht laut sein muss: schöne Zimmer, ein gepflegtes Umfeld und ein Rahmen, in dem wir wirklich abschalten konnten.


Besonders hilfreich war für uns, dass sich das Borj Dhiafa gut als entspannter Stopp in Sfax eignet, wenn Du die Reise nicht nur nach Sehenswürdigkeiten, sondern auch nach sinnvollen Pausen strukturieren willst. Nach den Stunden auf der Straße tat es gut, in einem Haus anzukommen, das nicht wie ein reiner Zwischenhalt wirkt, sondern wie ein bewusst gewählter Teil der Reise. Genau das macht bei einer E-Auto-Challenge oft den Unterschied, denn wenn Planung und Erholung zusammenpassen, reist es sich deutlich entspannter. Für uns war das Borj Dhiafa deshalb eine Adresse, die in Sfax sehr gut gezeigt hat, wie angenehm sich auch längere Etappen in Tunesien verbinden lassen.
Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos möglich. Es steht eine Wallbox in der Tiefgarage des Hotels zur Verfügung.
Hier geht es auf die Webseite des Borj Dhiafa. Gebucht und reserviert haben wir über trip.com (*) (Werbung).
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), expedia (*) (Werbung), booking.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Unsere Unterkunft bei Tataouine: Ksar Ouled Debbab (BEV)
Ganz anders als viele klassische Hotels entlang unserer Route fühlte sich das Ksar Ouled Debbab bei Tataouine wie ein Ort an, an dem wir nicht nur übernachtet, sondern Tunesien noch einmal auf eine tiefere Weise erlebt haben.

Die historische Anlage liegt etwas außerhalb und passt mit ihrer traditionellen Architektur perfekt in die karge, beeindruckende Landschaft des Südens. Gerade auf einer Reise mit dem Elektroauto war das für uns ein besonderer Stopp, weil hier nicht der schnelle Komfort einer Durchreise im Mittelpunkt stand, sondern das bewusste Ankommen. Wenn Du Unterkünfte suchst, die Charakter haben und sich klar vom Standard abheben, ist dieser Ort eine echte Bereicherung für die Route.





Besonders spannend war für uns die Atmosphäre vor Ort: ruhig, ursprünglich und mit genau diesem Gefühl von Weite, das Tataouine so besonders macht. Nach langen Etappen durch den Süden war das Ksar Ouled Debbab für uns ein Platz, an dem wir entschleunigen konnten, ohne auf das Erlebnis zu verzichten. Für eine Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto sind solche Unterkünfte Gold wert, weil sie nicht nur als Schlafplatz dienen, sondern einen Reiseabschnitt emotional aufladen und in Erinnerung bleiben. Genau deshalb gehört dieser Stopp für uns zu den Unterkünften, die die Reise nicht nur praktischer, sondern vor allem besonderer machen.




Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos möglich. Es stehen zwar keine Wallboxen zur Verfügung, uns wurde aber auf Nachfrage sofort eine 230V Steckdose zugänglich gemacht. Laden mit eigenem Verlängerungskabel und mobilem Lader möglich.
Hier gibt es weitere Informationen zur Unterkunft Ksar Ouled Debbab. Gebucht und reserviert haben wir über expedia (*) (Werbung).
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), Trip.com (*) (Werbung), booking.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Und hier kommst Du zurück zur Übersicht unserer TOP 5 Highlights.
Unsere Unterkunft in Douz: The Residence (BEV)
Im The Residence in Douz haben wir schnell gemerkt, wie wertvoll eine Unterkunft ist, die nach einem langen Fahrtag nicht nur Komfort bietet, sondern auch Ruhe in die Reise bringt. Gerade auf unserer Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto war dieser Stopp für uns mehr als nur eine Übernachtung in der Wüstenregion.




Das Haus passte perfekt zu diesem besonderen Abschnitt der Route, weil wir hier durchatmen, Eindrücke sortieren und neue Energie für die nächste Etappe sammeln konnten. Wenn Du mit dem E-Auto unterwegs bist, sind genau solche Orte Gold wert: Unterkünfte, die nicht nur schön liegen, sondern Dir auch das gute Gefühl geben, für ein paar Stunden wirklich angekommen zu sein.


Besonders in Douz, wo Landschaft, Weite und Temperatur noch einmal anders wirken als in den Küstenstädten, bekommt die Wahl der Unterkunft eine ganz eigene Bedeutung. Für uns war The Residence deshalb ein stimmiger Rückzugsort zwischen Abenteuer und Erholung, an dem sich die Reise entschleunigt angefühlt hat, ohne an Spannung zu verlieren.

Die weitläufig angelegte Hotelanlage mit separat stehenden Villen verfügt über einen Aussenpool, einem Spa mit Innenpool und


Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos möglich. Es stehen insgesamt zwei Wallboxen des Hotels zur Verfügung.


Hier geht es auf die Webseite des The Residence Douz. Gebucht und reserviert haben wir über booking.com (*) (Werbung).
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), expedia (*) (Werbung), Trip.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Zu diesem Hotel gehört auch das The Residence bei Tunis, das wir ebenfalls besucht haben.

Unsere Unterkunft in der Medina von Tozeur: Dar El Hadir
In Tozeur ist das Dar El Hadir für uns eine Unterkunft, die perfekt zu dieser besonderen Etappe unserer Challenge Tunesien mit dem Elektroauto gepasst hat. Das Haus liegt mitten in der Altstadt und hat genau den Charakter, den wir uns nach langen Stunden auf der Straße wünschen: Ruhig, stilvoll und persönlich. Statt anonymer Hotelatmosphäre erwartet Dich hier ein liebevoll restauriertes Gästehaus mit viel traditioneller Architektur, warmen Farben und mehrere Innenhöfe, in denen man sofort runterkommt. Gerade in einer Stadt wie Tozeur, die für ihre Lehmziegelarchitektur und ihre besondere Oasenstimmung bekannt ist, fühlt sich so eine Unterkunft nicht nur praktisch an, sondern auch wie ein echter Teil des Reiseziels.

Für uns ist das Dar El Hadir vor allem deshalb eine gute Wahl, weil wir von hier aus Tozeur entspannt erleben und gleichzeitig unsere Weiterfahrt mit dem Elektroauto gut vorbereiten können. Wenn man auf einer E-Mobilitätsreise unterwegs ist, werden Unterkünfte schnell mehr als nur ein Schlafplatz: Sie sind Rückzugsort, Planungsbasis und oft auch der Moment, in dem man die nächste Etappe in Ruhe sortiert. Genau dafür hat Dar El Hadir wunderbar funktioniert.

Die Atmosphäre ist angenehm persönlich, das Setting authentisch und die Lage ideal, um nach der Ankunft noch durch die Medina zu schlendern oder einfach eine Pause einzulegen. Wenn Du in Tozeur nicht einfach nur übernachten, sondern die Stadt mit etwas mehr Gefühl erleben möchtest, ist das eine Adresse, die sehr gut zu dieser Reise passt.









Hier geht es zur Instagram Präsenz des Dar El Hadir. Gebucht und reserviert haben wir direkt bei der Unterkunft, über das Hotel The Mora Sahara.
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Nur wenige Portale bieten die Unterkunft an, hier geht es zu booking.com (*) (Werbung).
Unsere Unterkunft direkt am Salzsee bei Tozeur: The Mora Sahara (BEV)
Rund um Tozeur wollen wir für unsere Elektroauto-Challenge nicht nur eine schöne Unterkunft finden, sondern auch einen Ort, der nach den langen Etappen durch den Süden Tunesiens wirklich Ruhe schenkt. The Mora Sahara, das ehemalige Anantara Resort, hat genau dieses Gefühl vermittelt: Viel Weite, eine besondere Wüstenatmosphäre und gleichzeitig der Komfort, den wir nach einem Tag auf der Straße sehr geschätzt haben. Gerade auf einer Reise mit dem Auto wird ein Hotel schnell mehr als nur ein Schlafplatz, weil gute Erholung, planbare Abläufe und ein entspannter Abend plötzlich einen ganz eigenen Stellenwert bekommen. Wenn Du in dieser Region unterwegs bist, ist es deshalb Gold wert, eine Unterkunft zu wählen, in der Du nicht nur ankommst, sondern auch wirklich runterfahren kannst.

Besonders angenehm war für uns, dass The Mora Sahara bei Tozeur sich wie ein bewusster Zwischenstopp angefühlt hat und nicht wie eine reine Übernachtung auf der Durchreise. Nach staubigen Straßen, viel Organisation und dem ständigen Mitdenken rund um Reichweite und nächste Ladeoption tut es unglaublich gut, in einem stilvollen Umfeld anzukommen, das die Landschaft aufgreift und gleichzeitig Rückzug bietet.

Das weitläufige Gelände des The Mora verfügt über mehrere Aussenpools, einen Wellness- und Spa-Bereich mit Sauna, Fitness und einem kleinen Innenpool, ähnlich einem japanischen Onsen. Einige der Villen haben eigene Pools hinter dem jeweiligen Gebäude, mit direkter Sicht auf den Salzsee Chott El Djerid.















Das Ambiente der Anlage ist zeitlos modern und luxuriös gestaltet. Und um das Gelände herum nichts als die Wüste und der Salzsee, eine besondere und einzigartige Atmosphäre wurde hier geschaffen.
Genau diese Mischung hat den Aufenthalt für uns so passend gemacht: Nah an der Magie der Sahara, aber komfortabel genug, um neue Energie für die nächste Etappe zu sammeln. Für eine Route durch Tunesien mit dem Elektroauto ist das ein echter Vorteil, weil solche Unterkünfte den Unterschied zwischen anstrengender Logistik und einer rundum stimmigen Reiseerfahrung ausmachen.




Besonderer Hinweis (BEV): In dieser Unterkunft ist das Laden eines Elektroautos möglich. Es stehen insgesamt vier Wallboxen des Hotels zur Verfügung.
Und wir möchten es nicht versäumen, an dieser Stelle auf das überdurchschnittliche Engagement des General Managers des Hotels, Herrn Rimeh Ben Salem, hinzuweisen. Chapeau für dieses vorbildliche und kundenorientierte Verhalten.
Hier geht es auf die Webseite des The Mora Sahara. Gebucht und reserviert haben wir direkt dort auf dem Portal des Hotels.
Angebote und Preise können im Zeitablauf variieren. Wir empfehlen daher die aktuellen Konditionen zu prüfen. Hier geht es zu den internationalen Hotelportals von Trivago.de (*) (Werbung), expedia (*) (Werbung), Trip.com (*) (Werbung), booking.com (*) (Werbung) und ebookers.de (*) (Werbung).
Typische Speisen und Getränke
Allgemein
Wer Tunesien bereist, entdeckt das Land auch kulinarisch. Während unserer Challenge genießen wir immer wieder Couscous, würzige Tajines, gegrilltes Gemüse, frischen Fisch, Kamelfleisch und die scharfe Harissa. Als schneller Snack zwischendurch begeistert uns besonders Brik, die knusprig ausgebackene Teigtasche.
Ebenso prägen Minztee mit Pinienkernen, kräftiger Kaffee und frische Säfte unsere Reise. Gerade während der Ladepausen werden diese Stopps zu besonderen Momenten, in denen wir Land, Leute und die tunesische Gastfreundschaft ganz entspannt erleben. So verbinden sich Elektromobilität, Begegnungen und kulinarischer Genuss auf einzigartige Weise.
Minztee
Zwischen Ladevorgängen und langen Etappen begleitet uns in Tunesien immer wieder ein Getränk: der süße, heiße Minztee. Nach staubigen Straßen und vielen Kilometern ist er für uns weit mehr als nur eine Erfrischung – er steht für Gastfreundschaft, Begegnungen und kleine Pausen zum Durchatmen.
Besonders lecker wird er, wenn er traditionell mit gerösteten Pinienkernen serviert wird. Die kleinen Kerne schwimmen auf dem Tee und verleihen ihm mit ihrem feinen, leicht nussigen Aroma eine ganz besondere Note. Oft wird der Minztee ganz selbstverständlich gereicht und passt hervorragend zu den landestypischen Speisen.
Brik à l’œuf
Kaum ein Snack hat unsere Challenge durch Tunesien so geprägt wie Brik à l’œuf. Die knusprig ausgebackene Teigtasche mit Ei, Thunfisch, Kartoffeln und Harissa ist schnell serviert, sättigend und in vielen kleinen Restaurants erhältlich – ideal für eine Reise mit dem Elektroauto. Am besten genießt Du Brik noch heiß, damit der Teig knusprig und das Eigelb angenehm weich bleibt.
Zusammen mit einem süßen Minztee oder kräftigen Kaffee wird daraus ein typisch tunesischer Genussmoment, der unsere Reise immer wieder auf köstliche Weise entschleunigt.
Couscous und Tajine
Couscous gehört für uns zu den kulinarischen Höhepunkten unserer Challenge durch Tunesien. Ob mit Lamm, Huhn, Fisch oder viel Gemüse – je nach Region überraschen uns immer wieder neue Varianten mit unterschiedlichen Gewürzen und Aromen. Nach langen Etappen und erfolgreichen Ladevorgängen ist dieses traditionelle Gericht oft genau die richtige Stärkung.
Auch die tunesische Tajine solltest Du unbedingt probieren. Anders als die marokkanische Tajine aus dem Schmortopf erinnert sie eher an einen herzhaften Auflauf oder eine kräftige Quiche. Eier, Käse, Kartoffeln, Kräuter und je nach Variante Fleisch oder Gemüse werden miteinander gebacken und ergeben ein würziges, sättigendes Gericht, das sich hervorragend als Vorspeise oder kleine Mahlzeit eignet.
Deshalb empfehlen wir, Couscous und Tajine nicht nur einmal zu probieren, sondern sie an verschiedenen Orten zu genießen. Gerade die regionalen Unterschiede machen den Reiz aus und lassen uns auf unserer Reise immer wieder neue Facetten der tunesischen Küche entdecken.
Chilipaste Harissa
Harissa gehört für uns zu den prägendsten Geschmackserlebnissen unserer Challenge durch Tunesien. Die würzige Chilipaste wird zu Brot, Sandwiches und vielen traditionellen Gerichten serviert und verleiht selbst einfachen Speisen ihren unverwechselbaren Charakter. Gerade während unserer Ladepausen begegnet sie uns in kleinen Restaurants und Cafés immer wieder. Wenn Du Schärfe magst, solltest Du Harissa unbedingt probieren – am besten zunächst vorsichtig, denn ihre Intensität kann je nach Zubereitung deutlich variieren. So wird sie für uns zu einem authentischen Stück tunesischer Esskultur.
Nachtischgebäcke Makroudh, Baklava, Samsa und Yoyo
Süßes Gebäck gehört in Tunesien zu jeder Reise einfach dazu. Besonders begeistert haben uns Makroudh mit Dattelfüllung, Baklava, Samsa und das ringförmige Yoyo, die wir bei vielen Stopps in kleinen Cafés und Bäckereien genießen konnten. Zusammen mit einem Kaffee oder Minztee wurden daraus entspannte Pausen während unserer Elektroauto-Challenge. Deutlich spürbar ist dabei auch der Einfluss der französischen Back- und Konditoreikunst: Knusprige Croissants, feines Gebäck und frisches Baguette gehören vielerorts ganz selbstverständlich zum Angebot. Ein typisch französisches Baguette bekommst Du fast an jeder Straßenecke für wenig Geld – ideal als Snack für die nächste Etappe.
Praktische Hinweise

Einreise- und Zollbestimmungen
Für die Einreise nachTunesien bis maximal 90 Tage benötigst Du als EU-Bürger aktuell nur einen gültigen Reisepass, kein zusätzliches Visum.
Denke auch an ausreichenden Versicherungsschutz für Krankheit, Reiserücktritt und Rücktransport, Haftpflicht und ähnliches.
Reise- und Sicherheitshinweise gibt es beim Auswtigen Amt. Dort gibt es auch aktuelle Informationen zu Notfallvorsorge, Reisekrankenversicherungen, Impfungen, Führerscheinanforderungen und Behörden/Botschaften im Reiseland. Registriere Dich in der Krisenvorsorgeliste ELEFAND, dann wirst Du im Bedarfsfall direkt per eMail oder mobil über relevante Ereignisse informiert. Und hier geht es zum Portal der Tunesische Botschaft in Berlin. Hier geht es zum Portal der Deutschen Botschaft in Tunis.
Für die Einreise nach Tunesien mit dem eigenen Fahrzeug solltest Du die Unterlagen besonders sorgfältig vorbereiten, denn an der Grenze zählen vor allem Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit. In der Regel brauchst Du einen Reisepass, die Fahrzeugpapiere und den Nachweis, dass das Auto auf Dich zugelassen ist oder mit entsprechender Vollmacht geführt wird. Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich, der deutsche Führerschein wird anerkannt.
Sehr hilfreich und vereinfachend ist es, wenn Du das Anforderungsformular (Demande) für das Dokument „Autorisation De Circulation Pour Un Vehicle Automobile“ bereit vor Antritt der Reise online ausfüllst und Dir als pdf Datei speicherst, ausdruckst und unterschreibst. Der dabei erzeugte QR Code kann bei der Einreise (oft auch schon auf der Fähre) direkt vom Zollbeamten eingelesen werden. Hier geht es zur offiziellen Seite des tunesischen Ministerium der Finanzen. Weitere Informationen zu Einfuhr eines Fahrzeugs gibt es auch bei der Seite der Deutschen Botschaft in Tunis.



Achtet unbedingt darauf, dass Ihr das Dokument „Autorisation De Circulation Poor Un Vehicle Automobile“ ausgehändigt bekommt und dass Euer Fahrzeug in den Reisepass des Fahrzeuginhabers eingetragen wird. Bei Kontrollen im Land durch Polizei oder Zoll werden insbesondere diese beiden Informationen abgefragt und kontrolliert. Bei der Ausreise erfolgt ein weiterer Stempel im Reisepass zur Ausreise des Fahrzeugs. Ohne Fahrzeug bzw. ohne die beiden Stempel wird die Ausreise aus Tunesien kompliziert werden, auch bei Diebstahl oder Verschrottung des Fahrzeugs, z.B. nach einem Unfall, muss das Fahrzeug verzollt werden.
Auch bei den Zollbestimmungen gilt: Das Fahrzeug steht stärker im Fokus als die Antriebsart, trotzdem ist es sinnvoll, Besonderheiten eines Elektroautos nachvollziehbar erklären zu können. Serienmäßiges Ladezubehör für den Eigenbedarf gehört normalerweise zur üblichen Ausrüstung des Fahrzeugs, dennoch kann es hilfreich sein, Kabel, mobile Ladeeinheit und Adapter geordnet mitzuführen, damit bei Rückfragen sofort klar ist, dass es sich nicht um eingeführte Handelsware handelt. Wertvolle Technik, größere Ersatzteile oder zusätzlich transportierte elektronische Geräte solltest Du im Zweifel gesondert dokumentieren, um Missverständnisse bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden. Weil sich Vorgaben ändern können, prüfen wir vor jeder Reise zusätzlich die aktuellen Hinweise der tunesischen Behörden, der Fährgesellschaft und des Auswärtigen Amts, damit es an der Grenze keine unangenehmen Überraschungen gibt.
Übrigens wurde weder bei der Ein- oder Ausreise noch bei Kontrollen im Land nach der grünen Versicherungskarte (IVN) gefragt. Wir haben uns dennoch im Vorfeld eine temporär auch für Tunesien gültige Version (TN nicht gestrichen) ausstellen lassen. Somit ist die Haftpflichtversicherung auch hier sichergestellt.
Erweitert haben wir unsere bestehende Reiseversicherung mit der Versicherungsleistung Rückholung des Fahrzeugs und uns Reisenden im Bedarfsfall. Wichtig hierbei ein Geltungsbereich auch ausserhalb von Europa, meist dann inklusive aller Mittelmeer-Anreinerstaaten.
Und wenn Ihr durch die Schweiz anreisen solltet, dann denkt an die schweizer Vignette, inzwischen auch vorab online zu erwerben, ohne Aufkleber an der Frontscheibe.
Übrigens ist es nach wie vor verpflichtend, ein ovales D-Schild (Internationales Unterscheidungszeichen) gem. Wiener Übereinkommen (Artikel 37 & Anhang 3) am Heck zusätzlich zur D-Kennung im amtlichen Kennzeichen anzubringen. Tunesien ist dem Wiener Abkommen beigetreten. Die im Kennzeichen vorhandene D-Kennung ist nur in der EU und einigen Drittstaaten ausreichend. Wir hatten das ovale D-Schild nach unserer Tour durch Marokko drangelassen und sind daher in Tunesien korrekt unterwegs gewesen. Unsere Wahrnehmung ist aber, dass wir die einzigen mit ovalem D-Schild waren, wir fanden nur einige alte französische Fahrzeuge mit ovalem F-Schild. Wenn Ihr ein ovales D-Schild erwerben möchtet, dann ist ein solches z.B. bei Amazon (*) (Werbung) zu bekommen.
Sprache und Schriftzeichen
Als Übersetzungshilfe der Sprache oder bei landestypischen Schriftzeichen sind z.B. die Google Translate App oder ChatGPT hilfreich.
Im Alltag unterwegs mit dem Elektroauto spielt in Tunesien die Sprache eine größere Rolle, als wir anfangs erwartet hatten. Offizielle Beschilderungen, Straßenschilder und viele Hinweistafeln sind oft auf Arabisch und Französisch gehalten, wobei in touristischeren Regionen zusätzlich Englisch auftauchen kann. Gerade bei Parkhäusern, Werkstätten, Hotels oder beim Nachfragen nach einer Steckdose hilft es enorm, wenn Du ein paar französische Begriffe parat hast. Mit einfachen Worten, einer Offline-Übersetzungs-App und gespeicherten Adressen auf dem Smartphone sind wir dennoch gut zurechtgekommen, auch wenn nicht jede Beschriftung auf Anhieb verständlich war.
Besonders hilfreich war für uns, vorab wichtige Ziele wie Unterkünfte, Ladepunkte oder Werkstätten nicht nur als Namen, sondern direkt mit Adresse und Standort in der Karten-App zu speichern. Arabische Schriftzeichen sind ungewohnt, vor allem wenn ein Ort auf Karten, Schildern und in Gesprächen in der Übersetzung unterschiedlich geschrieben oder ausgesprochen wird. Deshalb lohnt es sich, Screenshots, Telefonnummern und den Namen des Ziels zusätzlich in französischer Schreibweise dabei zu haben, damit Du bei Rückfragen schneller weiterkommst. Mit etwas Vorbereitung wird das Thema Sprache unterwegs deutlich entspannter und verliert gerade auf einem Roadtrip durch Tunesien schnell seinen Schrecken.
Währung
Bei der Währung solltest Du in Tunesien ein paar Besonderheiten kennen, damit es unterwegs mit dem Elektroauto nicht unnötig kompliziert wird. Bezahlt wird mit dem Tunesischen Dinar, kurz TND, und gerade abseits der großen Touristenzentren ist Bargeld oft die sicherste Lösung. Wir haben deshalb immer einen kleinen Vorrat an Dinaren dabeigehabt, vor allem für Maut, kleinere Einkäufe, Cafés oder spontane Stopps. Kreditkarten werden zwar in vielen Hotels, größeren Restaurants und einzelnen Tankstellen akzeptiert, aber längst nicht überall zuverlässig. Besonders praktisch ist es für uns gewesen, direkt nach der Ankunft im Fährhafen oder in größeren Städten Geld am Automat abzuheben und kleinere Scheine bereitzuhalten.
Wichtig zu wissen ist außerdem, dass der Tunesische Dinar nur eingeschränkt frei handelbar ist und in der Regel weder eingeführt noch ausgeführt werden darf. Deshalb lohnt es sich, nur so viel Bargeld zu wechseln oder abzuheben, wie Du für die Reise realistisch brauchst. Für unsere Tour mit dem Elektroauto war das vor allem bei längeren Etappen hilfreich, weil wir so flexibel geblieben sind und nicht vor einer Ladesituation oder einem kurzen Halt erst nach einer passenden Zahlungsmöglichkeit suchen mussten. Unser Tipp ist daher ganz klar: Verlass Dich nicht ausschließlich auf Karte oder Smartphone, sondern kombiniere beides mit ausreichend Bargeld in Landeswährung.
Kreditkarten und Online-Bezahlen
Beim Bezahlen haben wir in Tunesien einen klaren Unterschied zwischen touristisch geprägten Orten und dem übrigen Alltag erlebt. In größeren Hotels, internationalen Ketten und einigen modernen Restaurants konnten wir meist problemlos mit Kreditkarte zahlen, im kleineren Laden abseits der Hauptachsen oder bei spontanen Stopps sah es dagegen oft anders aus. Deshalb würden wir uns nie allein auf die Karte verlassen. Eine physische Kreditkarte ist wichtig, idealerweise ergänzt durch eine zweite als Reserve, aber ebenso wichtig ist ausreichend Bargeld in Dinar für die Momente, in denen Kartenlesegeräte nicht funktionieren, Karten nicht akzeptiert werden oder einfach nur Barzahlung üblich ist.
Online-Bezahlen funktioniert in Tunesien häufig problemlos, besonders bei größeren Hotels, bekannten Buchungsplattformen und etablierten Anbietern. Bei kleineren Unterkünften oder lokalen Dienstleistern kann es dennoch sinnvoll sein, Buchungen frühzeitig zu organisieren und die Zahlungsmöglichkeiten vorab zu prüfen.
Gerade auf einer Reise mit dem Elektroauto gibt uns diese kleine Vorbereitung zusätzliche Sicherheit und erleichtert die Planung von Übernachtungen, Ladehalten und Zwischenstopps.
Online-Kommunikation (Internet, WLAN und Mobilfunk/eSIM)

Für Internet und Mobilfunk empfehlen wir, sich schon vor der Reise über passende Tarife zu informieren. Besonders praktisch finden wir eine eSIM, weil Du damit hohe Roaming-Kosten vermeiden kannst, flexibel bleibst und Deine bisherige SIM-Karte nicht wechseln musst. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit den eSIMs von Saily (*) (Werbung) gemacht, die es für Tunesien und viele weitere Länder gibt. WhatsApp und andere Messenger kannst Du weiterhin nutzen, und unter Deiner normalen Mobilfunknummer bleibst Du erreichbar.
Gerade auf einem Roadtrip mit dem Elektroauto ist eine stabile Internetverbindung hilfreich – für Navigation, Ladepunkt-Suche, Übersetzungen oder spontane Routenänderungen. Mobiles Internet funktioniert dabei oft zuverlässiger als öffentliches WLAN. Zusätzlich speichern wir wichtige Kartenbereiche, Adressen und Ladeinformationen vorab offline, falls die Netzabdeckung unterwegs einmal schwächer ist. Ein VPN sorgt besonders in öffentlichen WLAN-Netzen für zusätzliche Sicherheit.
Hinweise für Quadrocopternutzer

Einfuhr und Nutzung in Tunesien verboten
Wenn Du in Tunesien mit dem Elektroauto unterwegs bist, solltest Du den Quadrocopter besser zu Hause lassen. Die Einfuhr und die private Nutzung von Drohnen sind in Tunesien inzwischen strengstens verboten. Bereits bei der Einreise kann eine mitgeführte Drohne zu Problemen führen und vom Zoll einbehalten oder beschlagnahmt werden.
Auch spontane Flüge vor Ort sind keine Option. Für uns ist die Empfehlung deshalb eindeutig: Keine Drohne mit nach Tunesien nehmen oder nur dann an die Mitnahme denken, wenn Du Dich vorab bei offiziellen tunesischen Stellen verbindlich über die aktuelle Rechtslage und mögliche Ausnahmegenehmigungen informiert hast. So vermeidest Du Schwierigkeiten mit Zoll und Behörden und kannst Dich ganz auf die Reise konzentrieren.
Länderspezifische Flugtipps gibt es auch auf dieser Seite von DJI. Und hier geht es zu unserem Blog Beitrag über die von uns verwendeten Quadrocoptern.
Als Ergänzung bzw. Alternative zu unserem Quadrocopter haben wir einen DJI Gimbal für das Smartphone mit Verlängerungsstück mitgenommen. Gekauft haben wir den DJI Osmo Mobile 6 bei amazon.de (*) (Werbung). Inzwischen ist das Modell DJI Osmo Mobile 8 z.B. bei Amazon (*) (Werbung) erhältlich.
Hinweise für Elektroautonutzer

Allgemein
Wer Tunesien mit dem Elektroauto bereist, sollte die Tagesetappen deutlich vorausschauender planen als in vielen europäischen Ländern. Das Ladenetz ist noch lückenhaft, und gerade außerhalb der größeren Städte oder touristischen Zentren sind verlässliche Lademöglichkeiten nicht selbstverständlich. Wir haben deshalb gute Erfahrungen damit gemacht, Unterkünfte, Parkhäuser oder Zwischenstopps schon vorab gezielt nach Steckdosen, Wallboxen oder möglichen Ladeoptionen zu fragen. Ebenso hilfreich ist es, nicht mit knappem Akkustand in abgelegenere Regionen zu fahren, sondern immer einen realistischen Puffer einzuplanen, falls eine Station nicht verfügbar ist oder das Laden länger dauert als erwartet.
Zusätzlich lohnt es sich, bei jeder Route flexibel zu bleiben und mehrere Alternativen mitzudenken. In Tunesien kann es vorkommen, dass Informationen zu Ladepunkten nicht immer aktuell sind oder sich vor Ort anders darstellen als in Apps und Verzeichnissen. Wir würden Dir deshalb empfehlen, Adapter, Ladekabel und wenn möglich auch eine mobile Ladelösung griffbereit zu haben, um im Zweifel unabhängiger zu sein. Wenn Du Dich auf diese besonderen Bedingungen einstellst, wird die Reise nicht nur entspannter, sondern auch zu einer echten Erfahrung, bei der Du Tunesien bewusst, entschleunigt und auf eine besonders intensive Art entdeckst.
Elektromobilität und Ladeinfrastruktur
Abseits der großen Städte steckt Elektromobilität in Tunesien noch in einer frühen Phase, und genau das macht die Reise mit dem Elektroauto zu einer echten Planungsaufgabe. Öffentliche Ladepunkte sind deutlich seltener als in vielen Teilen Europas, zudem ist die Verfügbarkeit nicht immer zuverlässig oder spontan überprüfbar. Die Verfügbarkeit von öffentlichen Ladestationen, DC-Schnelllader und AC-Wallboxen, nimmt nach Süden hin deutlich ab.





Wir haben deshalb schnell gemerkt, wie wichtig es ist, Unterkünfte mit gesicherter Lademöglichkeit vorab anzufragen und Tagesetappen mit ausreichender Reserve zu kalkulieren. Für Dich bedeutet das: nicht nur die reine Strecke im Blick behalten, sondern auch Ladezeit, mögliche Umwege und den tatsächlichen Zustand der Infrastruktur in die Planung einbeziehen.

Hinzu kommt, dass Laden in Tunesien oft pragmatischer organisiert werden muss als gewohnt. Statt eines engmaschigen Netzes an Schnellladern kann es entscheidend sein, auf private oder halbprivate Lösungen zurückzugreifen, etwa an Hotels, Gästehäusern oder bewachten Parkplätzen mit Stromanschluss. Wir würden Dir deshalb empfehlen, Adapter, Ladekabel und genügend Flexibilität immer fest einzuplanen und Ladegelegenheiten frühzeitig telefonisch oder direkt vor Ort zu bestätigen. So wird die Challenge Tunesien mit dem Elektroauto zwar anspruchsvoller, aber mit realistischer Vorbereitung und einer guten Portion Gelassenheit bleibt sie absolut machbar.
Apps für Ladestationen
Gerade bei unserer Challenge durch Tunesien haben wir schnell gemerkt, dass Apps für Ladestationen eher ein Werkzeug zur Orientierung als eine verlässliche Komplettlösung sind. Viele internationale Lade-Apps zeigen nur vereinzelte Punkte an, und nicht jeder eingetragene Standort ist im Alltag wirklich nutzbar oder aktuell erreichbar. Deshalb lohnt es sich, mehrere Anwendungen parallel zu nutzen und die Angaben immer gegenzuprüfen, bevor Du eine Etappe fest einplanst. Besonders hilfreich ist die Kombination aus Lade-App, Karten-App und einem kurzen direkten Kontakt zur Unterkunft oder zum Standort, denn in Tunesien kann eine Lademöglichkeit durchaus existieren, ohne sauber in den bekannten Systemen erfasst zu sein.
Recht gute Erfahrungen haben wir in Tunesien mit den beiden Apps von PlugShare und ChargeMap gemacht, auch wenn beide Apps nicht aktuell sind und Lücken in einigen Regionen im Süden aufzeigen, die es tatsächlich nicht mehr gibt. Wir haben einige Hotels ausfindig gemacht, der weder in PlugShare noch in ChargeMap aufgeführt waren. Und wir warten immer noch drauf, dass unsere Meldungen direkt an die Anbieter über neue Ladestationen in deren Apps Berücksichtigung finden.
Beispielsweise sind keine Lademöglichkeiten in der Stadt Douz eingetragen, obwohl es dort mindestens in unserem Hotel zwei funktionsfähige Wallboxen gibt. Andererseits ist in der Stadt Tataouine der Lader des TE Tankstelle eingetragen, obwohl dieser seit einiger Zeit nicht mehr funktionsfähig ist. Auch wir können dort nicht aufladen.


Entscheidend ist für uns deshalb nicht nur, eine App installiert zu haben, sondern flexibel zu bleiben und Informationen aktiv zu verifizieren. Wir haben mögliche Ladepunkte vorab gespeichert, Screenshots gemacht und uns nie allein auf die Live-Anzeige verlassen. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, auch Hotels, Parkhäuser oder Werkstätten in die Recherche einzubeziehen, wenn klassische öffentliche Ladeinfrastruktur kaum sichtbar ist. So planst Du deutlich entspannter, reduzierst das Risiko unnötiger Umwege und gehst mit einem realistischeren Gefühl in jede Tagesetappe.
Unser Streckenverlauf – 2.900 km elektrisch in Tunesien zurückgelegt
Beginnend in Tunis, oder besser gesagt am Fährhafen in La Goulette, begann unsere Rundreise über insgesamt ca. 2.900 km in Tunesien.
Navigation ausserhalb Europas
Eigentlich verfügt unser Fahrzeug über ein zuverlässiges Navigationssystem, das in Echtzeit und für eAutos die optimierte Streckenführung auswählt und auch während der Fahrt bei Bedarf anpasst. Und auf der Basis auch für eine realistische und in Echtzeit verarbeitende Prognose des Akkustands am Ziel der Reise sorgt. Ausserhalb Europas funktioniert das aber nicht, da zum einen die verbaute SIM Karte keinen Empfang und zum anderen die im Navigationssystem vorhandene Kartendatei nur den Kontinent Europa beinhaltet. GPS funktioniert weiterhin, zeigt aber nur den aktuellen Standort und ist für die fahrzeuginterne Navigation nicht ausreichend.
Unser Lösungsansatz, der sich schon mehrfach bewährt hat: Nutzung von Google Maps über Smartphone oder Tablet, entweder online mit eSIM für das Reiseland oder offline mit bevor heruntergeladenen Kartenabschnitten in Google Map, um auch ohne Mobilfunkempfang zuverlässig navigieren zu können.
Energieschonend unterwegs sein
Als Fahrer eines Elektroautos hast Du einen recht grossen Einfluss auf den aktuellen Verbrauch Deines Fahrzeugs:
- Moderates und gleichmäßiges Tempo
- vorausschauend fahren, Rekuperation und Segeln optimal nutzen
- Reifendruck kontrollieren und optimieren
- Klimatisierung sparsam einsetzen
- Route, Wetter und Ladeplanung effizient abstimmen
Detailinformation zu dieser Vorgehensweise, mit Tipps zum Energiesparen während der Fahrt, haben wir im Kapital Navigation unseres Blog Beitrag Challenge – mit dem Elektroauto nach Marokko niedergeschrieben.
Sicherheit beim Abstellen des Fahrzeugs
Ernsthafte Bedenken hatten wir auf unserer Reise durch Tunesien eigentlich nie, dass ein besonderes Risiko für Einbrüche oder für den Diebstahl des Fahrzeugs bestehen könnte. Wir haben auch nie eine solche Situation selbst in Tunesien erlebt. Wir achten tagsüber auf belebte Parkplätze für das eAuto, lassen kein Gepäck sichtbar im Auto liegen und lassen das Fahrzeug nachts direkt bei der Unterkunft stehen, meist auf bewachten Bereichen auf dem Gelände des Hotels.

Falls das nicht möglich ist, da sich z.B. die ausgewählte Unterkunft mitten in der Medina befindet, meist ohne Zufahrt für Autos und ohne bewachten Parkplatz, dann suchen wir uns einen möglichst belebten Platz für die Nacht und lassen den Wächtermode (fahrzeugspezifische Überwachungsfunktion) eingeschaltet, die Alarmanlage ist sowieso aktiv. Damit wir im Bedarfsfall sofort per Mobilfunk informiert werden, platzieren wir einen kleinen mobilen Router mit SIM Karte im Fahrzeug, der die Kommunikation mit dem Fahrzeug sicherstellt und auch einen Blick durch die Kameras des Fahrzeugs auf die Umgebung ermöglicht. Das ganze kostet ein paar Prozente der wertvollen Akkukapazität für eine ganze Nacht, kann aber sehr beruhigend auf das persönliche Sicherheitsgefühl wirken. Wie gesagt, nur als Ausnahmemethode angewandt. Benutzt haben wir einen alten Router mit USB Adapter für die SIM Karte, technisch nicht mehr update-to-date. Hier die Links zu zwei aktuellen Modellen, den TP-Link M7350 4G LTE für physische SIM Karten, z.B. bei Amazon (*) (Werbung), und den GL Mudi 7 5G für eSIM und Dual-SIM, z.B. bei Amazon (*) (Werbung). Beide Router verfügen zusätzlich über einen kleinen Akku, können aber auch über das Bordnetz des Fahrzeugs betrieben werden.
OTA Over-the-Air Update während der Reisetour
Und noch ein Hinweis für Tesla Fahrende (und andere mit OTA Over-The-Air Updatefunktion der Fahrzeugsoftware): Das Installieren eines Updates konnten wir während der Nutzung des mobilen Routers verhindern, aber nicht das Herunterladen derselben (das kostet zusätzliche Akku- und Mobilfunk-Kapazität und kann je nach Qualität der Verbindung dauern). Ob das Installieren eines Updates während einer Reisetour außerhalb Europas sinnvoll oder gar riskant ist, können wir letztlich nicht abschließend bewerten. Es besteht zumindest ein gewisses Risiko, dass der Software Upload schief läuft und eine notwendige Fahrzeugfunktion nicht mehr verfügbar ist, und Du bist ganz weit weg von der nächsten Servicestation Deines Fahrzeugherstellers. Wir haben daher auf die Installation von Updates während der Reise verzichtet und diese zuhause nachgeholt.
Nachhaltig Reisen

Klimafreundliche Anreise und Mobilität
Nachhaltig unterwegs zu sein, fühlt sich in Tunesien oft wie ein bewusster Teil des Abenteuers an: Mit dem Elektroauto reisen wir lokal emissionsärmer, leiser und entspannter, müssen unsere Route aber klug an Ladepunkte, Fahrstil und Etappenlängen anpassen. Genau darin liegt für uns der Reiz einer klimafreundlicheren Mobilität, denn wir entdecken das Land entschleunigt und nehmen Landschaften, Orte und Begegnungen intensiver wahr. Wenn Du Dich darauf einlässt, wird die Anreise im E-Auto nicht nur zur Challenge, sondern zu einer Reiseform mit echtem Mehrwert.
Nachhaltige Unterkünfte
Besonders bei den Unterkünften zeigt sich, wie nachhaltig unsere Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto wirklich werden kann. Wir haben unter anderem nach kleinen Hotels, Eco-Lodges und Gästehäusern gesucht, die auf regionale Küche, sparsamen Wasserverbrauch und einen bewussten Umgang mit Ressourcen achten. Für Dich macht das die Reise nicht nur authentischer, sondern oft auch entspannter, weil persönliche Gastgeber wertvolle Tipps für die Umgebung geben. So verbinden wir klimafreundlicheres Reisen mit echten Begegnungen und unterstützen zugleich Orte, die Verantwortung nicht nur versprechen, sondern im Alltag leben.
Regional essen und einkaufen
Zwischen Ladevorgängen haben wir in Tunesien besonders gemerkt, wie viel nachhaltiger sich eine Reise anfühlt, wenn wir regional essen und einkaufen. Statt zu internationalen Ketten zu greifen, haben wir uns oft für kleine Märkte, Cafés und lokale Bäckereien entschieden. So landet nicht nur Frischeres auf dem Teller, sondern unser Geld bleibt auch direkt in der Region. Für Dich macht das die Reise oft authentischer, persönlicher und überraschend lecker, weil gerade einfache, hausgemachte Gerichte unterwegs zu den schönsten Entdeckungen zählen.
Respekt vor Natur und Landschaft
Für uns bedeutet die Challenge Tunesien mit dem Elektroauto nicht nur leiser und emissionsärmer zu reisen, sondern auch achtsamer mit Natur und Landschaft umzugehen. Wenn wir durch Küstenstraßen, Wüstenränder oder kleine Bergdörfer fahren, wird schnell klar, wie sensibel viele Orte sind. Deshalb bleiben wir auf bestehenden Wegen, vermeiden unnötige Umwege und hinterlassen keinen Müll. So wird jede Etappe mehr als nur Strecke: Sie wird zu einer bewussten Entscheidung für langsameres Reisen, mehr Rücksicht und einen respektvollen Umgang mit den Landschaften, die Tunesien so besonders machen.
Fairer Umgang mit Menschen und Kultur
Wer mit dem Fahrzeug selbst durch Tunesien reist, begegnet dem Land viel unmittelbarer und merkt schnell, wie wichtig ein fairer Umgang mit Menschen und Kultur ist. Wir haben uns bewusst Zeit genommen, auch in familiengeführten Unterkünften übernachtet und lokale Cafés, Märkte und kleine Restaurants unterstützt statt nur auf schnelle Durchreise zu setzen. Wenn Du respektvoll nachfragst, Regeln achtest und Traditionen nicht als Kulisse, sondern als Teil des Alltags verstehst, wird die Reise nicht nur nachhaltiger, sondern auch deutlich persönlicher und ehrlicher.
Müll vermeiden und Ressourcen sparen
Gerade auf unserer Challenge durch Tunesien haben wir gemerkt, wie einfach sich Müll vermeiden und Ressourcen sparen in den Alltag integrieren lassen: Mit Trinkflaschen, wiederverwendbaren Boxen und Stoffbeuteln konnten wir viele Einwegverpackungen umgehen, selbst bei Stopps an Tankstellen, Märkten oder kleinen Cafés. Gleichzeitig achten wir darauf, Unterkünfte zu bevorzugen, die Wasser bewusst nutzen und regionale Produkte anbieten. So reist Du nicht nur klimafreundlicher mit dem Elektroauto, sondern hinterlässt auch abseits der Straße einen deutlich kleineren ökologischen Fußabdruck.
Bewusst planen statt möglichst viel abhaken
Statt möglichst viele Orte in kurzer Zeit abzuhaken, haben wir unsere Route durch Tunesien bewusst so geplant, dass Fahrstrecken, Ladepausen und Erlebnisse sinnvoll zusammenpassen. Genau das macht nachhaltiges Reisen mit dem Elektroauto für uns aus: weniger Hektik, mehr Zeit für echte Eindrücke und ein Tempo, das zum Land passt. Wenn Du nicht jedem Highlight hinterherjagst, sondern gezielt auswählst, reist Du entspannter, verbrauchst Ressourcen bewusster und nimmst unterwegs oft viel mehr mit als auf einer dicht gepackten To-do-Liste.
spezifische Ansätze des Reiselandes
Bemerkenswert finden wir in Tunesien vor allem die konkreten Ansätze, mit denen das Land nachhaltigeres Reisen Schritt für Schritt mitträgt: regionale Unterkünfte setzen häufiger auf lokale Produkte, kurze Lieferwege und wassersparende Lösungen, während in Städten wie Tunis oder Sfax moderne Mobilität und ein wachsendes Bewusstsein für Energieeffizienz sichtbarer werden. Auf unserer Reise mit dem Elektroauto hat genau das den Unterschied gemacht, weil wir nicht nur emissionsärmer unterwegs waren, sondern auch bewusster konsumiert und direkter erlebt haben, wie sich traditionelle Gastfreundschaft und neue Nachhaltigkeitsideen sinnvoll verbinden lassen.
Reiseplanung und -bücher

Dieser Blog Beitrag will und kann die ausführlichen und allumfassenden Reiseführer in Papierform (oder das entsprechende Online Dokument) nicht ersetzen.
Ein Klassiker unter den Reiseführern ist der „Lonely Planet“. Er ist besonders beliebt für seine umfassenden Informationen und praktischen Tipps, die weit über die bekannten Touristenattraktionen hinausgehen. Bei einem Kurztrip nach Paris hilft uns der Lonely Planet, die versteckten Ecken der Stadt zu entdecken und die besten Cafés und Bistros abseits der ausgetretenen Pfade zu finden. Seit Jahrzehnten verwenden wir die Reiseführer von Lonely Planet (*) (Werbung), da diese üblicherweise sehr individuell, ausführlich und vollständig, aktuell und realitätstreu berichten. Empfehlen können wir den Lonely Planet Reiseführer Tunesia, auf Papier und/oder in der eBook Variante, in der Edition 6 in englischer Sprache aus Dezember 2025. Bestellbar z.B. direkt bei Lonely Planet (*) (Werbung) oder bei Amazon (*) (Werbung).
Ein weiterer wertvoller Begleiter in unserer Reiseplanung sind die Reiseführer von Reise Know How. Die Bücher sind bekannt für ihre detaillierten Beschreibungen und persönlichen Empfehlungen. Verwendet haben wir den Tunesien Reiseführer in der 2. Auflage von März 2025, erhältlich z.B. bei Amazon (*) (Werbung).
Zur besseren Übersicht und als mögliche Alternative zur Online-Navigation haben wir die papierhafte Straßenkarte Tunisia aus dem Reise Know How Verlag verwendet, Maßstab 1:600.000, erhältlich bei Amazon (*) (Werbung).
Des weiteren sind die oben genannten Reiseführer und die Straßenkarte auch erhältlich z.B. bei hugendubel, bei thalia oder bei einer örtlichen Buchhandlung Deines Vertrauens.
Einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen oder aktuelle Ausflügsmöglichkeiten Vor-Ort in den unterschiedlichen Regionen in Tunesien und eine schnelle Online Buchung ermöglicht auch das Portal getyourguide.de (*) (Werbung).
An- und Weiterreise
Allgemein
Schon die Anreise ist ein wichtiger Teil unserer Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto. Fährüberfahrt, Ladeplanung und die ersten Kilometer nach der Ankunft stimmen wir deshalb sorgfältig aufeinander ab und planen bewusst Zeitreserven ein. Auch unterwegs wählen wir die Tagesetappen so, dass genügend Spielraum für spontane Stopps, Wartezeiten oder kleine Umwege bleibt. So reisen wir entspannter, starten mit ausreichend Akkureserve und können Tunesien als echte Entdeckungsreise erleben – statt uns ständig von Reichweite und Zeitdruck leiten zu lassen.
Fähre von Genua nach Tunis
Für unsere Challenge Tunesien mit dem Elektroauto ist die Fähre von Genua nach Tunis der logischste Einstieg, weil sie uns den langen Landweg über mehrere Länder erspart und den Fokus direkt auf das eigentliche Abenteuer in Nordafrika legt.

Diese Strecke wird von der italienischen Fährgesellschaft GNV Grandi Navi Veloci betrieben. Unser Eindruck, insbesondere hinsichtlich Sicherheit und Sauberkeit an Bord, waren insgesamt sehr gut.




Rechne aber mit langen Wartezeiten und umständlichen Prozeduren beim Check-In, bei der Kontrolle des Gepäcks und des Fahrzeugs (über mehrere Stunden) und der Zuverlässigkeit der genannten Reisezeiten. Abfahrten erfolgen oft Stunden später als angegeben, teilweise auch mit längeren Reisezeiten, z.B. über zwei Nächte anstatt über eine Nacht. Wir haben vorab eine Kabine gebucht, was wir dringend empfehlen würden. Auch die Mahlzeiten haben wir vorab gebucht, ist zu überlegen, da dadurch ein Preisrabatt entsteht, aber die Portionen sehr groß sind.





Gebucht und reserviert haben wir die Fähre, Hin- und Rückreise, vorab über das Portal von directferries.de (*) (Werbung), mit denen wir bereits positive Erfahrungen für die Fähren nach Marokko und in Skandinavien gemacht haben.
Hier geht es zur Webseite von GNV, mit weiteren Informationen zu den Strecken, den Schiffen und den Fährhäfen. Achtung, die Anlagestelle von GNV in Tunis ist falsch eingetragen, tatsächlich befinden sich der Anleger und die Zollabfertigung auf der Nordseite der Hafeneinfahrt, in La Goulette.
Beachte die Möglichkeit der Erledigung der Einreiseformalitäten für die Reisenden und das Fahrzeug bereits auf der fahrenden Fähre, um Chaos bei der Ankunft in Tunis zu reduzieren.
Mit dem Elektroauto planen wir Anreise, Check-in und Ladestand vor der Fährüberfahrt besonders sorgfältig. Ausreichend Zeitreserven und ein gut geladener Akku sorgen dafür, dass wir die Reise nach Tunesien entspannt beginnen können.
Wenn Du diese Verbindung planst, lohnt es sich, Abfahrtszeiten, Fahrzeugmaße und die Bedingungen der Reederei sehr genau zu prüfen, damit es am Hafen keine unnötigen Überraschungen gibt.

Noch spannender wurde es für uns nach der Ankunft in Tunis, denn mit dem Verlassen der Fähre beginnt die eigentliche Weiterreise erst richtig. Nach der Überfahrt ist es hilfreich, nicht sofort eine zu ambitionierte Etappe anzusetzen, sondern erst einmal entspannt durch Einreise, Orientierung und die ersten Kilometer im neuen Land zu kommen. Gerade mit dem Elektroauto zahlt sich diese ruhige Herangehensweise aus, weil man Ankunft, Verkehrssituation und die nächsten Ladepunkte besser aufeinander abstimmen kann. Wir haben die Fähre von Genua nach Tunis deshalb nicht nur als Transportmittel gesehen, sondern als bewussten Übergang zwischen Europa und Nordafrika – und genau das hat dieser Reise von Anfang an eine besondere Intensität gegeben.
Reisen im Land
Unterwegs durch Tunesien zeigt sich schnell, dass Reisen mit dem Elektroauto vor allem Flexibilität erfordert. Straßenzustand, Verkehr und Lademöglichkeiten bestimmen oft den Rhythmus der Etappen, weshalb wir stets mit ausreichender Reserve planen und Unterkünfte mit sicherer Park- und Lademöglichkeit bevorzugen. Gerade abseits der großen Städte helfen eine gute Vorbereitung, spontane Anpassungen und etwas Gelassenheit. So wird die Reise nicht nur entspannter, sondern auch zu einer besonders intensiven Art, Tunesien zu entdecken.
Strassen und Verkehrsregeln
Auf Tunesiens Straßen haben wir schnell gemerkt, dass vorausschauendes Fahren besonders wichtig ist. Der Zustand der Fahrbahnen kann sich innerhalb weniger Kilometer stark verändern, von gut ausgebauten Hauptstraßen bis zu holprigen Abschnitten mit Schlaglöchern, fehlenden Markierungen oder überraschenden Bodenwellen. Dazu kommen Kreisverkehre, spontane Überholmanöver und ein insgesamt deutlich lebendigerer Verkehrsfluss, als viele es aus Mitteleuropa gewohnt sind. Wenn Du hier entspannt weiterreisen willst, lohnt es sich, mehr Zeit einzuplanen, defensiv zu fahren und den Ladestand nie zu knapp zu kalkulieren, denn Umwege, Baustellen oder langsameres Vorankommen gehören in Tunesien realistisch mit dazu.
Was die Verkehrsregeln angeht, gilt offiziell vieles, was Du auch aus Europa kennst: Anschnallpflicht, Tempolimits und Rechtsverkehr. In der Praxis erleben wir den Verkehr aber oft deutlich flexibler, besonders in Städten und auf stark frequentierten Ausfallstraßen. Gerade deshalb hilft es, nicht auf Deinem Vorfahrtsrecht zu bestehen, sondern aufmerksam mitzudenken und jederzeit auf unerwartete Situationen vorbereitet zu sein, etwa auf plötzlich querende Fußgänger, Mopeds am Fahrbahnrand oder Tiere auf ländlichen Strecken. Für uns war genau das ein entscheidender Teil der Challenge Tunesien mit dem Elektroauto: nicht nur die Route und das Laden im Blick zu behalten, sondern auch den Fahrstil konsequent an die lokalen Straßenverhältnisse und den Verkehr anzupassen.
Special: Star Wars Movie Drehorte
Allgemein
Kaum ein anderes Thema verbindet Filmgeschichte und Reiselust in Tunesien so eindrucksvoll wie die legendären Star Wars Drehorte. Während unserer Challenge durch Tunesien mit dem Elektroauto merken wir schnell, dass diese Orte weit mehr sind als nur Kulissen für Fans.

In Matmata erinnern die berühmten Höhlenwohnungen an Luke Skywalkers Zuhause auf dem Planeten Tatooine, der mit der Doppelsonne, und rund um Tozeur sowie in der Wüstenregion Ong Jemel wird die Atmosphäre der Filme auf einmal ganz greifbar. Gerade das macht diesen Abstecher so besonders: Wir fahren nicht einfach nur durch die Landschaft, sondern erleben unterwegs Schauplätze, die sich trotz ihres weltweiten Ruhms erstaunlich authentisch anfühlen.
Besonders faszinierend ist für uns, wie gut sich diese filmischen Highlights in eine echte Roadtrip-Route integrieren lassen. Wenn Du Tunesien mit dem Auto entdeckst, werden die Star Wars Orte schnell zu einem emotionalen Höhepunkt zwischen Wüstencamps, Oasen und langen Etappen durch den Süden des Landes. Genau diese Mischung aus Abenteuer, Popkultur und Wüstenlandschaft macht das Special zu einem der spannendsten Kapitel unserer Tunesien-Challenge.
Mos Espa und Lars Homestead bei Nefta
Rund um Nefta wird die Wüste plötzlich zum Filmset, und genau das macht diesen Abstecher für uns so besonders. Gleich mehrere der beeindruckendsten Filmkulissen der Star Wars Filmreihen befinden sich in der weiten offenen Landschaft der Salzseen im Süden Tunesiens.
Mos Espa
Mitten in der kargen Wüstenlandschaft, nördlich von Nefta, liegt das Kulissendorf von Mos Espa, das für Star Wars errichtet wurde und bis heute eines der bekanntesten Motive im Süden Tunesiens ist. Hier ist der junge Anakin Skywalker, der spätere Darth Vader, aufgewachsen.







Wenn wir zwischen den sandfarbenen Gebäuden stehen, fühlt es sich fast unwirklich an, wie nah hier Filmfantasie und echte Sahara beieinanderliegen. Für Dich ist der Ort vor allem dann spannend, wenn Du nicht nur Star-Wars-Fan bist, sondern auch die Weite und Stille dieser Region erleben möchtest, denn schon die Anfahrt durch die Wüstenlandschaft gehört zu den Momenten, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Von den nahegelegenen Dünen hast Du einen tollen Ausblick auf das Kulissendorf und die dahinter liegende Ebene. Und auch in Richtung Norden zum Chott El Gharsa ist sie Aussicht beeindruckend. Es heisst, dass diese Dünenformation sich kontinuierlich nach Süden bewegen würde und somit Mos Espa in einigen Jahren verschütten könnte. Also warte nicht zu lange, bis Du hier vorbeikommst.
Du kannst Mos Espa mit einem üblichen PKW anfahren, die Strecke ist recht neu asphaltiert und führt nur hier her. Ein Geländewagen oder ein Guide sind nicht notwendig. Von hier aus kannst Du auch auf einer nicht aspaltierte Pistenstrecke nach Ong Jemel (Filmszenen zum Pottrennen) weiter fahren.
Lars Homestead bei Nefta



Ein ganz anderes, aber ebenso ikonisches Ziel ist das Lars Homestead südwestlich von Nefta, das vielen als Eingang zur Wohnhöhle bekannt ist. Das kleine Gebäude mit Kuppel liegt abgeschieden in der Landschaft und wirkt noch immer so, als könne gleich die nächste Szene beginnen. Hier ist der junge Luke Skywalker bei seiner Tante und seinem Onkel aufgewachsen, auf dem Wüstenplaneten Tatooine mit den zwei Sonnen. Der Name des Planeten ist übrigens von der Stadt Tataouine hier im Süden Tunesiens abgeleitet.



Tatsächlich geht es hier aber nicht in die Höhlenwohnung hinunter (wie im Film suggeriert), denn wir befinden uns mitten auf dem ausgetrockneten Salzsee Chott El Djerid. Die echte Höhlenwohnung befindet sich im etwa 240 km entfernten Matmata, siehe weiter unten im Text. Wir finden besonders faszinierend, wie stark dieser Ort von seiner Umgebung lebt: Licht, Sand und die weite leere Landschaft schaffen genau jene Stimmung, die die Filme bis heute prägt. Wir haben die Lokation kurz vor Sonnenuntergang zu Fuß erreicht, eine grandiose Stimmung ohne andere Besucher. Nur wir und der riesige Salzsee. Wenn Du diese Drehorte im Rahmen eines Roadtrips mit dem Elektroauto ansteuerst, lohnt sich eine gute Planung der Etappen, denn gerade in dieser abgelegenen Region wird schnell klar, dass Abenteuer und Vorbereitung in Tunesien oft ganz eng zusammengehören.
Im Jahre 2011/2012 wurde das Gebäude von Star Wars Fans restauriert und somit vor dem Verfall bewahrt. Neben dem Gebäude gibt es eine Hinweistafel zu dem Projekt. Die Webseite von savelars.com ist nicht (mehr) erreichbar, dafür die eines der genannten Initiatoren mark dermul.

Lars Homestaed ist mit einem PKW eigentlich gut anfahrbar, wenn das Fahrzeug die ersten unebenen Kurven von der asphaltierten Nationalstrasse P3 bis zur Salzseeebene bewältigt hat. Unser Tesla hatte zu wenig Bodenfreiheit auf den ersten Metern, wir haben ihn daher am Straßenrand zurückgelassen. In Google Maps befindet sich eine Parking Markierung an der Nationalstrasse. Ist kein richtiger Parkplatz, aber von hier aus kannst Du mit dem Fahrzeug abbiegen oder loslaufen. Als wir später zurückkamen, bereits im Dunkeln, konnte wir schon die Blaulichter des Polizei-Streifenwagens erkennen. Aber alles gut, keine Probleme trotz Parkens auf dem Standstreifen in falscher Fahrtrichtung. Der Polizist fragte zwar nach dem Namen des Fahrzeughalters, denn alle vorübergehend eingeführten Fahrzeuge sind ja penibel erfasst worden, erkundigte sich dann aber mehrfach lediglich nach unserem Wohlbefinden und ob wir Wasser oder Hilfe bräuchten. Übrigens, wir haben durchweg nur positive Erfahrungen mit der Ordnungsmacht gemacht. Das vermeintlich allein herumstehende Fahrzeug, noch dazu ein eAuto (Akku leer?), erzeugte Aufmerksamkeit, insbesondere da sich die Grenze zu Algerien nur wenige Kilometer entfernt befindet.
Und hier kommst Du zurück zur Übersicht unserer TOP 5 Highlights.
Höhlenwohnung Lars Homestead in Matmata
In Matmata trifft Filmgeschichte auf eine Landschaft, die ohnehin schon wirkt, als stamme sie aus einer anderen Welt. Die berühmte Höhlenwohnung, die Fans als Lars Homestead aus Star Wars kennen, wurde in einem traditionellen troglodytischen Wohnhaus umgesetzt und gehört zu den bekanntesten Drehorten im Süden Tunesiens. Im Film ist die Höhlenwohnung, in die man durch das Koppelgebäude (auf dem Salzsee bei Nefta) gelangt.

Wenn wir mit dem Elektroauto hier ankommen, ist das für uns mehr als nur ein Filmstopp: Es ist der Moment, in dem sich die Herausforderung unserer Route mit einem echten Kultort verbindet. Die in den Boden gebauten Höhlenhäuser sorgen selbst an heißen Tagen für ein erstaunlich angenehmes Klima, und genau diese besondere Bauweise macht den Besuch in Matmata so eindrucksvoll.


Was diesen Ort für uns so besonders macht, ist die Mischung aus Popkultur und gelebter Tradition. Die Höhlenwohnungen in Matmata sind keine Kulisse, die nur für den Film geschaffen wurde, sondern ein Teil der regionalen Architektur und damit weit mehr als ein schnelles Fotomotiv. Wenn Du hier unterwegs bist, lohnt es sich, den Stopp nicht nur als Star-Wars-Abstecher zu sehen, sondern bewusst die Umgebung auf Dich wirken zu lassen. Für unsere Challenge Tunesien mit dem Elektroauto war die Höhlenwohnung Lars Homestead deshalb einer dieser Orte, an denen sich Reiseerlebnis, Technikabenteuer und ein Hauch Kinomagie auf ganz natürliche Weise miteinander verbunden haben.
Neben der für die Dreharbeiten genutzten Höhlenöffnung gibt es hier in Matmata dutzende weiterer Öffnungen mit Höhlenwohnungen, in denen Du auch teilweise selbst übernachten kannst, z.B. im angeschlossenen Hotel Sidi Idriss.
Ksar Hadada und Ksar Ouled Soltane bei Tataouine
Wer sich für die Star-Wars-Drehorte im Süden Tunesiens interessiert, kommt an Ksar Haddada und Ksar Ouled Soltane bei Tataouine kaum vorbei. Beide Anlagen gehören zu den eindrucksvollsten Speicherburgen des Landes und sind zugleich Orte, an denen Filmkulisse und reale Berberarchitektur auf besondere Weise zusammenfinden.

Vor allem Ksar Hadada ist vielen Fans bekannt, weil hier Szenen für Episode I gedreht wurden. Als wir mit dem Elektroauto dorthin unterwegs waren, hat uns genau dieser Kontrast fasziniert: Futuristisch leises Reisen auf den Spuren einer Filmwelt, die seit Jahrzehnten Abenteuerlust weckt.

Gerade in dieser kargen, weiten Landschaft wirkt jede Ankunft besonders intensiv, und wenn Du zwischen den übereinander gestapelten Ghorfas stehst, verstehst Du sofort, warum diese Orte bis heute so eine starke Anziehungskraft haben.

Im hinteren Bereich der Anlage gibt es mehrere Gassen, die sich im ursprünglichen Zustand befinden, nicht bewohnt sind und auf eine Renovierung warten.

Die Anlage beherbergt auch ein Hotel mit Restaurant, in dem Du übernachten kannst.


Noch eindrucksvoller fanden wir die Atmosphäre in Ksar Ouled Soltane, das mit seinen mehrstöckigen, eng aneinandergebauten Speicherkammern fast wie eine fertige Filmkulisse wirkt, obwohl es in Wahrheit ein historischer Ort mit eigener Geschichte ist.



Die Struktur ist fotogen, die Formen sind markant, und trotz der Bekanntheit als Drehort bleibt der Ksar vor allem ein authentisches Bauwerk der Region. Für unsere Challenge durch Tunesien war dieser Stopp deshalb mehr als nur ein Film-Moment: Er hat gezeigt, wie gut sich kulturelle Highlights auch auf einer längeren Route mit dem Elektroauto einbauen lassen, wenn man die Etappen realistisch plant. Wenn Du Tataouine erkundest, lohnen sich beide Ksour nicht nur für Star-Wars-Fans, sondern für alle, die im Süden Tunesiens auf Orte treffen möchten, die echte Geschichte und großes Kopfkino miteinander verbinden.
Pottrennen im Sidi Bouhlel Canyon und bei Ong Jemel
Falls Du noch mehr Zeit hast, lohnt sich ein Abstecher zum Sidi Bouhlel Canyon. Zwischen schroffen Felswänden entstand hier die eindrucksvolle Kulisse für Szenen aus den legendären Podrennen der Star-Wars-Filme. Wir mussten diesen besonderen Ort zwar aus Zeitgründen auslassen, er bleibt aber ein lohnendes Ziel für Fans der Saga.
Nur wenige Kilometer von Mos Espa entfernt erhebt sich mit Ong Jemel („Kamelshals“) eine markante Felsformation mitten in der Wüste. Rund um diesen spektakulären Aussichtspunkt entstanden mehrere Szenen aus Star Wars, darunter die Landung von Darth Maul und Abschnitte des legendären Podrennens.
Und hier geht es zur Wikipedia Seite mit einer Liste aller Star Wars Drehorte weltweit.
Star Wars Episoden blu-ray’s
Wenn Du Dir die Star Wars Movies (nochmals) anschauen und darin nach den Original Filmkulissen in Tunesien suchen möchtest, dann kannst Du z.B. hier bei Amazon (*) (Werbung) die Trilogie mit den Episoden IV bis VI erwerben. Zur Erinnerung: Die Episode IV ist der ursprünglich erste Star Wars Film gewesen. Hier findest Du vorrangig die Locations Lars Homestaed bei Nefta und bei Matmata. Mos Espa und das Pottrennen sind in der Episode I enthalten, als Trilogie mit den Episoden I bis III z.B. bei Amazon (*) (Werbung) zu finden.
Fazit zu Tunesien
Am Ende bleibt für uns vor allem ein starkes Gefühl von Aufbruch: Tunesien mit dem Elektroauto ist keine bequeme Standardreise, aber genau darin liegt der Reiz. Wir haben erlebt, dass gute Planung, Flexibilität und eine realistische Etappeneinteilung hier deutlich wichtiger sind als perfekte Infrastruktur an jeder Ecke. Gleichzeitig zeigt gerade diese Challenge, wie intensiv wir ein Land wahrnehmen, wenn wir uns bewusster fortbewegen, genauer hinschauen und unterwegs immer wieder mit Menschen ins Gespräch kommen. Für Dich bedeutet das: Wenn Du Offenheit, etwas Abenteuerlust und Geduld mitbringst, kann eine Reise durch Tunesien im Elektroauto nicht nur funktionieren, sondern zu einer besonders eindrücklichen Erfahrung werden.
Unterm Strich ist diese Tour für uns weit mehr als ein technischer Praxistest gewesen. Sie hat uns gezeigt, dass nachhaltigeres Reisen auch dort möglich ist, wo vieles noch im Wandel ist, und dass genau diese Übergangsphase unglaublich spannend sein kann. Tunesien überrascht mit Vielfalt, Nähe und Charakter, und die Reise im E-Auto verstärkt dieses Erleben noch einmal, weil sie uns automatisch entschleunigt. Genau deshalb nehmen wir aus dieser Challenge nicht nur Ladeerfahrungen und Routentipps mit, sondern vor allem die Erkenntnis, dass echte Reiseabenteuer oft dort beginnen, wo nicht schon alles fertig vorbereitet ist.
Und wenn Du Dich näher damit beschäftigen möchtest, dass Du mit einem Elektroauto weitere richtig lange Reisestrecken (z.B. über 9.000 km durch Dänemark, Schweden und Norwegen bis zum Nordkapp) absolvieren kann, dann schaue Dir doch mal unseren Blog Beitrag Unsere Challenge – zum Nordkapp mit dem Elektroauto an.
Hier geht es zu unserer 7.200 km langen Tour nach und in Marokko, beschrieben in unserem Blog Beitrag Unsere Challenge – mit dem Elektroauto nach Marokko.
Und hier geht es zu eine weiteren Destination sin der Region um Nordafrika, zu unserem Blog Beitrag zu Ägypten (Red Sea, Pyramiden und Luxor), und hier zu unserem Blog Beitrag zu Cabo Verde.
Wenn Du Dich weiter für die Themen Reisen mit dem Elektroauto oder dem Elektroauto im Allgemeinen interessierst, dann können wir Dir unseren Blog Beitrag SPECIAL: Reisen per Elektroauto (BEV) bzw. unseren Blog Beitrag SPECIAL: Elektro-Mobilität versus Verbrenner-Motorisierung empfehlen. Und hier geht es zu unserem Blog Beitrag SPECIAL: Nachhaltige und effiziente Energiebeschaffung für das Elektroauto.
Und falls Euch unsere Fotos und Bilder gefallen und Euch interessiert, wie diese entstanden sind, dann geht es hier zu unserem Blog Beitrag SPECIAL: Wie unsere Fotografien und Bilder entstehen. Und hier geht es direkt zum Blog Beitrag SPECIAL: Unserer Fotosammlung.